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Lifting the curtain

Architekturnetzwerke in Mitteleuropa Central European Architectural Networks

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Die lebendige Baukultur und die transnationale Zusammenarbeit in Mitteleuropa, geprägt durch den Eisernen Vorhang, sind im Architekturdiskurs oft unterrepräsentiert. Das Buch beleuchtet die grenzüberschreitende Geschichte von Österreich, Ungarn, Polen, der ehemaligen Tschechoslowakei und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens. Es werden zentrale Schnittstellen und Projekte betrachtet, die die Moderne in dieser Region geprägt haben, sowie Beispiele für die lokale Rezeption einer globalen Moderne. In 35 Fallstudien werden internationale Netzwerke von Menschen, Ideen, Institutionen und technischen Lösungen vorgestellt. Dazu gehören die „dänische Gruppe“ ungarischer Architekten, brasilianische Kreise polnischer Emigranten, der Technologieexport der jugoslawischen Baufirma Energoprojekt, die Stadtüberbauungen des Tschechen Karel Prager und utopische Zikkurat-Entwürfe von Vjenceslav Richter. Weitere Beispiele sind die Sperrholz-Fertighaussiedlung Wien-Veitingergasse, der internationale Wettbewerb für Bratislava-Petržalka, japanische Entwürfe für das von einem Erdbeben zerstörte Skopje, die raumzeitlichen Kompositionen von Krystian Burda, die globale Verbreitung der Bata-Schuhfabriken und die Pavillons der Brüsseler Expo 1958. Die begleitende Ausstellung wurde 2014 auf der Architekturbiennale Venedig erfolgreich gezeigt und tourt nun durch Wien, Belgrad, Zagreb und weitere europäische Städte.

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Lifting the curtain, Iris Meder

Langue
Année de publication
2015
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Titre
Lifting the curtain
Sous-titre
Architekturnetzwerke in Mitteleuropa Central European Architectural Networks
Langue
Anglais
Auteurs
Iris Meder
Publié
2015
Pages
157
ISBN10
3990141163
ISBN13
9783990141168
Séries
Description
Die lebendige Baukultur und die transnationale Zusammenarbeit in Mitteleuropa, geprägt durch den Eisernen Vorhang, sind im Architekturdiskurs oft unterrepräsentiert. Das Buch beleuchtet die grenzüberschreitende Geschichte von Österreich, Ungarn, Polen, der ehemaligen Tschechoslowakei und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens. Es werden zentrale Schnittstellen und Projekte betrachtet, die die Moderne in dieser Region geprägt haben, sowie Beispiele für die lokale Rezeption einer globalen Moderne. In 35 Fallstudien werden internationale Netzwerke von Menschen, Ideen, Institutionen und technischen Lösungen vorgestellt. Dazu gehören die „dänische Gruppe“ ungarischer Architekten, brasilianische Kreise polnischer Emigranten, der Technologieexport der jugoslawischen Baufirma Energoprojekt, die Stadtüberbauungen des Tschechen Karel Prager und utopische Zikkurat-Entwürfe von Vjenceslav Richter. Weitere Beispiele sind die Sperrholz-Fertighaussiedlung Wien-Veitingergasse, der internationale Wettbewerb für Bratislava-Petržalka, japanische Entwürfe für das von einem Erdbeben zerstörte Skopje, die raumzeitlichen Kompositionen von Krystian Burda, die globale Verbreitung der Bata-Schuhfabriken und die Pavillons der Brüsseler Expo 1958. Die begleitende Ausstellung wurde 2014 auf der Architekturbiennale Venedig erfolgreich gezeigt und tourt nun durch Wien, Belgrad, Zagreb und weitere europäische Städte.