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Landraub

Die globale Jagd nach Ackerland

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Fruchtbarer Boden und billige Arbeitskräfte bieten Großunternehmen unschlagbare Produktionsbedingungen. Die Nachfrage ist hoch, während arme Landbevölkerungen schnell enteignet werden. Kurt Langbein zeigt die alarmierenden Folgen dieses modernen Kolonialismus: Erdölkatastrophen, rücksichtsloses Produzieren, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und überfischte Meere. Mensch und Umwelt zahlen den Preis für die wachsenden Bedürfnisse einer globalen Gesellschaft. Auf der Suche nach profitablen Geschäftsfeldern findet eine weltweite Jagd auf fruchtbaren Boden statt, wobei immer größere Geldgeber Agrarland aufkaufen. Dies führt zu einer drastischen Schrumpfung der Lebensräume der Landbevölkerung, und die weitreichenden Folgen sind oft schwer zu erkennen. Langbein legt diese offen und konfrontiert uns mit der Frage, welchen Preis wir für unsere Konsumgesellschaft bereit sind zu zahlen und wie viel Menschlichkeit wir dafür opfern wollen. Die Erzählung einer Überlebenden der Roten Khmer verdeutlicht die Brutalität dieses Landraubs: Bulldozer zerstören Plantagen, während bewaffnete Polizisten verzweifelt schreiende Menschen zurückhalten. Soldaten setzen Häuser in Brand. Diese globale Jagd auf Ackerland hat sich in einen Landraub verwandelt, dessen Auswirkungen ein bestürzendes Bild modernen Kolonialismus zeichnen.

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Landraub, Kurt Langbein

Langue
Année de publication
2015
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Titre
Landraub
Sous-titre
Die globale Jagd nach Ackerland
Langue
Allemand
Éditeur
Ecowin
Publié
2015
Format
rigide
ISBN10
3711000738
ISBN13
9783711000736
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Fruchtbarer Boden und billige Arbeitskräfte bieten Großunternehmen unschlagbare Produktionsbedingungen. Die Nachfrage ist hoch, während arme Landbevölkerungen schnell enteignet werden. Kurt Langbein zeigt die alarmierenden Folgen dieses modernen Kolonialismus: Erdölkatastrophen, rücksichtsloses Produzieren, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und überfischte Meere. Mensch und Umwelt zahlen den Preis für die wachsenden Bedürfnisse einer globalen Gesellschaft. Auf der Suche nach profitablen Geschäftsfeldern findet eine weltweite Jagd auf fruchtbaren Boden statt, wobei immer größere Geldgeber Agrarland aufkaufen. Dies führt zu einer drastischen Schrumpfung der Lebensräume der Landbevölkerung, und die weitreichenden Folgen sind oft schwer zu erkennen. Langbein legt diese offen und konfrontiert uns mit der Frage, welchen Preis wir für unsere Konsumgesellschaft bereit sind zu zahlen und wie viel Menschlichkeit wir dafür opfern wollen. Die Erzählung einer Überlebenden der Roten Khmer verdeutlicht die Brutalität dieses Landraubs: Bulldozer zerstören Plantagen, während bewaffnete Polizisten verzweifelt schreiende Menschen zurückhalten. Soldaten setzen Häuser in Brand. Diese globale Jagd auf Ackerland hat sich in einen Landraub verwandelt, dessen Auswirkungen ein bestürzendes Bild modernen Kolonialismus zeichnen.