Bookbot

Geerbtes Schweigen

Die Folgen der NS-"Euthanasie"

Paramètres

  • 260pages
  • 10 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Bis zu 300.000 Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 Opfer der NS- „Euthanasie“. Die Erforschung und Auf - arbei tung der individuellen und gesellschaftlichen Folgen der „Euthanasie“- Morde steckt jedoch noch in den Kinder - schuhen. In diesem Werk begibt sich Bernhard Gitschtaler nun auf die Suche nach den Gründen des Verschweigens und Verdrängens und dessen Folgen. Bis heute ist es beinahe unmöglich die Namen der „Euthanasierten“ öffentlich zugänglich zu machen. Nicht selten ist der Grund dafür die direkte oder indirekte schuldhafte Verstrickung einzelner oder sogar mehrerer Familienmitglieder in den Mordprozess vermeintlich beeinträchtigter Verwandter. Aber auch die gesellschaftliche Stigmatisierung dieser Opfergruppe – vor, während und nach der NS-Herrschaft – stellt ein Hindernis dar, das eine Aufarbeitung und somit Verarbeitung der erlebten und geerbten Traumata der Nachkommen verhindert. Dem Autor gelingt es mit seinen Forschungen, österreichischen Familien bei der Suche nach ermordeten Vorfahren zu unterstützen und den innerfamiliären, zumeist von massiven Konflikten begleiteten Auf arbeitungs- und Auseinander - setzungs prozess von bis zu drei Genera - tionen in einer Familie mitzuverfolgen. Zum ersten Mal wird nicht nur über „Euthanasie“-Opfer und deren Nachfahren gesprochen, sie selbst sind es, die in diesem Buch zu Wort kommen.

Achat du livre

Geerbtes Schweigen, Bernhard Gitschtaler

Langue
Année de publication
2016
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Geerbtes Schweigen
Sous-titre
Die Folgen der NS-"Euthanasie"
Langue
Allemand
Éditeur
Otto Müller
Publié
2016
Format
rigide
Pages
260
ISBN10
370131246X
ISBN13
9783701312467
Séries
Description
Bis zu 300.000 Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 Opfer der NS- „Euthanasie“. Die Erforschung und Auf - arbei tung der individuellen und gesellschaftlichen Folgen der „Euthanasie“- Morde steckt jedoch noch in den Kinder - schuhen. In diesem Werk begibt sich Bernhard Gitschtaler nun auf die Suche nach den Gründen des Verschweigens und Verdrängens und dessen Folgen. Bis heute ist es beinahe unmöglich die Namen der „Euthanasierten“ öffentlich zugänglich zu machen. Nicht selten ist der Grund dafür die direkte oder indirekte schuldhafte Verstrickung einzelner oder sogar mehrerer Familienmitglieder in den Mordprozess vermeintlich beeinträchtigter Verwandter. Aber auch die gesellschaftliche Stigmatisierung dieser Opfergruppe – vor, während und nach der NS-Herrschaft – stellt ein Hindernis dar, das eine Aufarbeitung und somit Verarbeitung der erlebten und geerbten Traumata der Nachkommen verhindert. Dem Autor gelingt es mit seinen Forschungen, österreichischen Familien bei der Suche nach ermordeten Vorfahren zu unterstützen und den innerfamiliären, zumeist von massiven Konflikten begleiteten Auf arbeitungs- und Auseinander - setzungs prozess von bis zu drei Genera - tionen in einer Familie mitzuverfolgen. Zum ersten Mal wird nicht nur über „Euthanasie“-Opfer und deren Nachfahren gesprochen, sie selbst sind es, die in diesem Buch zu Wort kommen.