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Trunkenheit

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»Das Wahre ist der bacchantische Taumel« – nicht erst seit dieser Bestimmung Hegels, sondern schon von Anbeginn des Denkens an haben die Philosophen davon geträumt, allen Rausch zu zügeln und zugleich sich am Absoluten zu berauschen. Dieser Zerrissenheit widmet Jean-Luc Nancy eine Analyse, die beileibe nicht nüchtern ist. Sie führt zu einer mehr und mehr schwankenden Rede, in der er mit Hegel, Dionysos, Apollinaire, Dostojewski, Malcolm Lowry, Jesus, Rabelais und vielen anderen auf die Trunkenheit anstößt. Die klirrenden Kelche und randvollen Gefäße, und auch Homers »weinrotes Meer« – es sind diese Geräusche des Rauschs, die Nancys Rede über die Trunkenheit und mit ihr die Texte der Tradition begleiten.

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Trunkenheit, Jean Luc Nancy

Langue
Année de publication
2015
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Titre
Trunkenheit
Langue
Allemand
Éditeur
Turia + Kant
Publié
2015
Format
souple
Pages
60
ISBN10
3851328477
ISBN13
9783851328479
Séries
Description
»Das Wahre ist der bacchantische Taumel« – nicht erst seit dieser Bestimmung Hegels, sondern schon von Anbeginn des Denkens an haben die Philosophen davon geträumt, allen Rausch zu zügeln und zugleich sich am Absoluten zu berauschen. Dieser Zerrissenheit widmet Jean-Luc Nancy eine Analyse, die beileibe nicht nüchtern ist. Sie führt zu einer mehr und mehr schwankenden Rede, in der er mit Hegel, Dionysos, Apollinaire, Dostojewski, Malcolm Lowry, Jesus, Rabelais und vielen anderen auf die Trunkenheit anstößt. Die klirrenden Kelche und randvollen Gefäße, und auch Homers »weinrotes Meer« – es sind diese Geräusche des Rauschs, die Nancys Rede über die Trunkenheit und mit ihr die Texte der Tradition begleiten.