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Atomzertrümmerung

Zu einem Gedicht von Paul Celan

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Benjamin sprach im Passagen-Werk von einer »Methode der Atomzertrümmerung«, die diejenigen »ungeheuren Kräfte der Geschichte« freizulegen vermag, welche im »›Es war einmal‹ der klassischen Historie« neutralisiert werden sollen. Michael G. Levine überträgt diese Methode auf ein Gedicht von Paul Celan – »Die Silbe Schmerz« –, und er zeigt, wie die ungeheuren Kräfte der Geschichte sich mit denjenigen der Dichtung kreuzen. Es entsteht daraus eine vielstimmige aber konzentrierte Meditation über das, was an beiden, jenseits von humanistischen Phantasien und ästhetischer Ideologie, als »zeit-los« bezeichnet werden kann. Mit seiner »Versenkung ins Detail« schreibt sich Levine in eine Reihe von Arbeiten ein, in denen Autoren wie Thomas Schestag, Werner Hamacher, Ana Glazova, Peter Szondi und Jacques Derrida eine Praxis des intensiven, eindringlichen und einschneidenden Lesens der Dichtung Celans ausgebildet haben.

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Atomzertrümmerung, Michael G. Levine

Langue
Année de publication
2018
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Titre
Atomzertrümmerung
Sous-titre
Zu einem Gedicht von Paul Celan
Langue
Allemand
Éditeur
Turia + Kant
Publié
2018
Format
souple
Pages
92
ISBN10
3851328957
ISBN13
9783851328950
Séries
Mots clés
Fiction, Poésie
Description
Benjamin sprach im Passagen-Werk von einer »Methode der Atomzertrümmerung«, die diejenigen »ungeheuren Kräfte der Geschichte« freizulegen vermag, welche im »›Es war einmal‹ der klassischen Historie« neutralisiert werden sollen. Michael G. Levine überträgt diese Methode auf ein Gedicht von Paul Celan – »Die Silbe Schmerz« –, und er zeigt, wie die ungeheuren Kräfte der Geschichte sich mit denjenigen der Dichtung kreuzen. Es entsteht daraus eine vielstimmige aber konzentrierte Meditation über das, was an beiden, jenseits von humanistischen Phantasien und ästhetischer Ideologie, als »zeit-los« bezeichnet werden kann. Mit seiner »Versenkung ins Detail« schreibt sich Levine in eine Reihe von Arbeiten ein, in denen Autoren wie Thomas Schestag, Werner Hamacher, Ana Glazova, Peter Szondi und Jacques Derrida eine Praxis des intensiven, eindringlichen und einschneidenden Lesens der Dichtung Celans ausgebildet haben.