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Posttraumatisches Erzählen

Trauma – Literatur – Erinnerung

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Posttraumatisches Erzählen: Trauma – Literatur – Erinnerung: Um sich zu erinnern, erzählt man Geschichten. Doch wie werden traumatische Erlebnisse aus Krieg und Massenmord, lang andauernder totalitärer Repression oder einer atomaren Katastrophe wie Tschernobyl in der Literatur, in Geschichten überhaupt erzählt? Posttraumatisches Erzählen ist ein Mittel, kreativ und emotional mit der eigentlichen Unsagbarkeit von Traumata umzugehen. Posttraumatisches Erzählen legt als Gedankenexperiment in Form fiktionaler Texte Spuren zu dem Unsagbaren des Traumas. Diesen Spuren folgen die Interpretationen von tschechischen, ukrainischen und deutschen Texten, die deutlich machen, wie posttraumatisches Erzählen mit literarischen und kulturellen Kontexten vernetzt ist. Durch Vernetzung und Intertextualität wird das Trauma erzählbar. Es kann ins kollektive und kulturelle Gedächtnis eingeschrieben werden. Es kann erinnert und somit auch vergessen werden.

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Posttraumatisches Erzählen, Alexander Kratochvil

Langue
Année de publication
2019
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Titre
Posttraumatisches Erzählen
Sous-titre
Trauma – Literatur – Erinnerung
Langue
Allemand
Publié
2019
Format
souple
ISBN10
3865994342
ISBN13
9783865994349
Séries
Description
Posttraumatisches Erzählen: Trauma – Literatur – Erinnerung: Um sich zu erinnern, erzählt man Geschichten. Doch wie werden traumatische Erlebnisse aus Krieg und Massenmord, lang andauernder totalitärer Repression oder einer atomaren Katastrophe wie Tschernobyl in der Literatur, in Geschichten überhaupt erzählt? Posttraumatisches Erzählen ist ein Mittel, kreativ und emotional mit der eigentlichen Unsagbarkeit von Traumata umzugehen. Posttraumatisches Erzählen legt als Gedankenexperiment in Form fiktionaler Texte Spuren zu dem Unsagbaren des Traumas. Diesen Spuren folgen die Interpretationen von tschechischen, ukrainischen und deutschen Texten, die deutlich machen, wie posttraumatisches Erzählen mit literarischen und kulturellen Kontexten vernetzt ist. Durch Vernetzung und Intertextualität wird das Trauma erzählbar. Es kann ins kollektive und kulturelle Gedächtnis eingeschrieben werden. Es kann erinnert und somit auch vergessen werden.