Bookbot

Vom Sinn der Klänge

Eine kritische Musikgeschichte

En savoir plus sur le livre

Alle ›Klassik‹ gerät postmodern, postkolonial und popkulturell im neu ausgerufenen ›Anthropozän‹ unter Rechtfertigungsdruck. Bach, Mozart, Beethoven, Wagner und sogar Mahler haben zwar weltweite Wirkung und Elemente der abendländischen Musiksprache dringen in Pop-und Weltmusik ein. Aber im kulturellen Relativismus ›Pluraler Ontologien‹ und der Konkurrenz zu Naturwissenschaft und Technik droht ihnen Delegitimation. Mit einer anderen Erzählung der abendländischen Musikgeschichte könnte Rechtfertigung gelingen. Deshalb wird sie von der Gregorianik bis zu den Avantgarden nicht als Kollektion verbrauchter historischer Präparate erzählt, sondern als Bedeutungsgeschichte existentieller Ausdruckswelten von anthropologischem Format. Kritisch auf ›Sinn‹ bezogen, musikwissenschaftlich grundiert und musikphilosophisch reflektiert sucht sie nach den tieferen Begründungen dafür. Dabei werden auch viele Aspekte ästhetischer, psychologischer und kunsthistorischer Diskurse in kulturkritischer Auseinandersetzung berührt, sogar Metaphysik bemüht, und Probleme der Musikgeschichtsschreibung und der Moderne thematisiert.

Achat du livre

Vom Sinn der Klänge, Klaus Peter Richter

Langue
Année de publication
2023
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Vom Sinn der Klänge
Sous-titre
Eine kritische Musikgeschichte
Langue
Allemand
Publié
2023
ISBN10
3826076877
ISBN13
9783826076879
Séries
Description
Alle ›Klassik‹ gerät postmodern, postkolonial und popkulturell im neu ausgerufenen ›Anthropozän‹ unter Rechtfertigungsdruck. Bach, Mozart, Beethoven, Wagner und sogar Mahler haben zwar weltweite Wirkung und Elemente der abendländischen Musiksprache dringen in Pop-und Weltmusik ein. Aber im kulturellen Relativismus ›Pluraler Ontologien‹ und der Konkurrenz zu Naturwissenschaft und Technik droht ihnen Delegitimation. Mit einer anderen Erzählung der abendländischen Musikgeschichte könnte Rechtfertigung gelingen. Deshalb wird sie von der Gregorianik bis zu den Avantgarden nicht als Kollektion verbrauchter historischer Präparate erzählt, sondern als Bedeutungsgeschichte existentieller Ausdruckswelten von anthropologischem Format. Kritisch auf ›Sinn‹ bezogen, musikwissenschaftlich grundiert und musikphilosophisch reflektiert sucht sie nach den tieferen Begründungen dafür. Dabei werden auch viele Aspekte ästhetischer, psychologischer und kunsthistorischer Diskurse in kulturkritischer Auseinandersetzung berührt, sogar Metaphysik bemüht, und Probleme der Musikgeschichtsschreibung und der Moderne thematisiert.