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Zehn Jahre versklavt

Die vergessene Lebensgeschichte des Johannes Rohner

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Neujahrstag 1794: Die Mutter will ihrem Sohn ausreden, sich als Söldner anwerben zu lassen. Doch der sechzehnjährige Johannes Rohner lässt sich nicht umstimmen – zu gross sind die Verlockungen der Fremde. Der Entscheid gibt dem Leben des Appenzellers eine folgenschwere Wendung, denn er gerät auf dem Mittelmeer in die Hände muslimischer Korsaren. Sie bringen ihn nach Tunis, wo ihn der dortige Herrscher als Haussklave gefangen nimmt. Erst nach zehn Jahren kommt Rohner frei. Über sein Schicksal legt er in autobiografischen Schriften eindrücklich Zeugnis ab. Doch die Texte geraten bald in Vergessenheit. Pascal Michel hat die Quellen nun erstmals aufgearbeitet und präsentiert ein fundiertes historisches Sachbuch, das sich wie ein Thriller liest. Es zeigt, wie die Appenzeller Behörden um das Lösegeld feilschten, wie die Eltern um ihren Sohn bangten und wie Johannes Rohner seine Lebensgeschichte nutzte, um sich wieder in der Heimat zu integrieren.

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Zehn Jahre versklavt, Pascal Michel

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Zehn Jahre versklavt
Sous-titre
Die vergessene Lebensgeschichte des Johannes Rohner
Langue
Allemand
Publié
2023
ISBN10
3858828769
ISBN13
9783858828767
Séries
Mots clés
Nonfiction, Histoire
Description
Neujahrstag 1794: Die Mutter will ihrem Sohn ausreden, sich als Söldner anwerben zu lassen. Doch der sechzehnjährige Johannes Rohner lässt sich nicht umstimmen – zu gross sind die Verlockungen der Fremde. Der Entscheid gibt dem Leben des Appenzellers eine folgenschwere Wendung, denn er gerät auf dem Mittelmeer in die Hände muslimischer Korsaren. Sie bringen ihn nach Tunis, wo ihn der dortige Herrscher als Haussklave gefangen nimmt. Erst nach zehn Jahren kommt Rohner frei. Über sein Schicksal legt er in autobiografischen Schriften eindrücklich Zeugnis ab. Doch die Texte geraten bald in Vergessenheit. Pascal Michel hat die Quellen nun erstmals aufgearbeitet und präsentiert ein fundiertes historisches Sachbuch, das sich wie ein Thriller liest. Es zeigt, wie die Appenzeller Behörden um das Lösegeld feilschten, wie die Eltern um ihren Sohn bangten und wie Johannes Rohner seine Lebensgeschichte nutzte, um sich wieder in der Heimat zu integrieren.