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Medien politisch denken

Stasis und Polemos

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  • 232pages
  • 9 heures de lecture

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Der vorliegende Band verlagert das Verständnis von Medien auf das politische Feld und betrachtet sie nicht nur als intellektuelle oder ästhetische Spiele, sondern als ernsthafte politische Akteure. Die zentrale Fragestellung ist, warum die Menschheit anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt. Diese mediale Fragestellung resultiert aus einer anfänglichen „verkehrten Setzung“ der Medien, die ihren historischen, sozialen und politischen Fortschritt bestimmt. Die Hauptthese besagt, dass Medien nicht mehr nur theoretische oder technische Konzepte sind, sondern in einem politischen Kontext existieren, in dem es um Wahrheit und Falschheit innerhalb der Gesellschaft geht. Die Unterscheidung zwischen intellektuellem Spiel und politischem Ernstfall ist entscheidend, da letzterer existenziell ist. Medien haben sich zu kulturellen, technischen, ökonomischen und politischen „Waffen“ entwickelt, wodurch die technizistische Medientheorie ihren metaphorischen Charakter verloren hat. Kittlers These, dass Medien als „Heeresgerät“ fungieren, wird hier nicht nur technisch, sondern politisch und ökonomisch verstanden. Die medientheoretische Perspektive wird als „Stasiologie“ und „Polemologie“ formuliert, um das antagonistisch-polemische Prinzip der Medien im öffentlichen Raum zu analysieren. Dies erfordert eine neue Herangehensweise, die über technische und hermeneutische Erklärungen hinausg

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Medien politisch denken, Stavros Arabatzis

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Medien politisch denken
Sous-titre
Stasis und Polemos
Langue
Allemand
Éditeur
Springer VS
Publié
2023
Format
souple
Pages
232
ISBN10
3658406755
ISBN13
9783658406752
Séries
Description
Der vorliegende Band verlagert das Verständnis von Medien auf das politische Feld und betrachtet sie nicht nur als intellektuelle oder ästhetische Spiele, sondern als ernsthafte politische Akteure. Die zentrale Fragestellung ist, warum die Menschheit anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt. Diese mediale Fragestellung resultiert aus einer anfänglichen „verkehrten Setzung“ der Medien, die ihren historischen, sozialen und politischen Fortschritt bestimmt. Die Hauptthese besagt, dass Medien nicht mehr nur theoretische oder technische Konzepte sind, sondern in einem politischen Kontext existieren, in dem es um Wahrheit und Falschheit innerhalb der Gesellschaft geht. Die Unterscheidung zwischen intellektuellem Spiel und politischem Ernstfall ist entscheidend, da letzterer existenziell ist. Medien haben sich zu kulturellen, technischen, ökonomischen und politischen „Waffen“ entwickelt, wodurch die technizistische Medientheorie ihren metaphorischen Charakter verloren hat. Kittlers These, dass Medien als „Heeresgerät“ fungieren, wird hier nicht nur technisch, sondern politisch und ökonomisch verstanden. Die medientheoretische Perspektive wird als „Stasiologie“ und „Polemologie“ formuliert, um das antagonistisch-polemische Prinzip der Medien im öffentlichen Raum zu analysieren. Dies erfordert eine neue Herangehensweise, die über technische und hermeneutische Erklärungen hinausg