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Albtraum Wissenschaft

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Das vorliegende Buch handelt von meinen Erlebnissen in und mit der berufsmäßig und institutionalisiert betriebenen, aus öffentlichen Geldern und Industriemitteln finanzierten Naturwissenschaft. Als eine der höchsten Errungenschaften der Naturwissenschaften gilt, dass man gar nicht mehr in die Natur schauen oder Experimente durchführen muss, sondern sämtliche Parameter und Zusammenhänge vom Computer errechnen lassen kann. Ich arbeitete seit dem Beginn meiner Promotion wie eine Besessene an meinen Forschungen, veröffentlichte Publikation auf Publikation, kämpfte um Forschungsgelder und sprang von Stelle zu Stelle. Ich verließ die Universität mit 39 Jahren. Das Wissenschaftssystem ist durch steile Hierarchien geprägt. Meine fünfzehnjährige Odyssee durch sieben universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute erlaubt mir, folgende für eine erfolgreiche Wissenschaftslaufbahn förderliche Eigenschaften zu notieren: – uneingeschränkte Unterordnung im Umgang mit Professor*innen – ausgeprägtes Konkurrenzdenken, das sich bis zum Kolleg*innenhass steigert – Bereitschaft zur kritiklosen Affirmation des naturentfremdeten, naturzerstörenden Wissenschaftssystems – Erdulden völliger Nichtigkeit der eigenen Ausbildung, Qualifikation und Arbeitsleistungen

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Albtraum Wissenschaft, Christine Schmidt-König

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Albtraum Wissenschaft
Langue
Allemand
Publié
2023
Format
souple
Pages
154
ISBN10
3864852862
ISBN13
9783864852862
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Das vorliegende Buch handelt von meinen Erlebnissen in und mit der berufsmäßig und institutionalisiert betriebenen, aus öffentlichen Geldern und Industriemitteln finanzierten Naturwissenschaft. Als eine der höchsten Errungenschaften der Naturwissenschaften gilt, dass man gar nicht mehr in die Natur schauen oder Experimente durchführen muss, sondern sämtliche Parameter und Zusammenhänge vom Computer errechnen lassen kann. Ich arbeitete seit dem Beginn meiner Promotion wie eine Besessene an meinen Forschungen, veröffentlichte Publikation auf Publikation, kämpfte um Forschungsgelder und sprang von Stelle zu Stelle. Ich verließ die Universität mit 39 Jahren. Das Wissenschaftssystem ist durch steile Hierarchien geprägt. Meine fünfzehnjährige Odyssee durch sieben universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitute erlaubt mir, folgende für eine erfolgreiche Wissenschaftslaufbahn förderliche Eigenschaften zu notieren: – uneingeschränkte Unterordnung im Umgang mit Professor*innen – ausgeprägtes Konkurrenzdenken, das sich bis zum Kolleg*innenhass steigert – Bereitschaft zur kritiklosen Affirmation des naturentfremdeten, naturzerstörenden Wissenschaftssystems – Erdulden völliger Nichtigkeit der eigenen Ausbildung, Qualifikation und Arbeitsleistungen