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Als wär die Höll' ausgelassen

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Zum letzten Mal fand der Brauch des Haberfeldtreibens vor hundert Jahren in der Nacht vom 23. auf den 24. September 1922 in Dettendorf bei Bad Aibling statt. So wundert es nicht, dass selbst Einheimische nichts oder wenig über diese frühe Form der „Volksjustiz“ wissen, die immer mehr im eigenen Mythos versinkt. Elmar Schieder räumt mit allen um den alten Rügebrauch entstandenen Legenden und Unwahrheiten auf – denn die tatsächlichen Ereignisse sind spannender als jede Haberfeld-Mär. Anhand von verschiedenen Treiben, die sich vor allem gegen Frauen und ihre angeblichen „sittlichen Verfehlungen“ richteten, wird aufgezeigt, wie dieser Brauch ursprünglich vonstattenging, wie er sich immer wieder in Wesen und Erscheinungsform verändert hat und wie die Gendarmerie und die Landgerichte versuchten, ihm Einhalt zu gebieten. Begleitet von einmaligem historischem Fotomaterial entsteht ein besonderes Bild vom bäuerlichen Leben im oberbayerischen Alpenvorland zwischen Isar und Inn.

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Als wär die Höll' ausgelassen, Elmar Schieder

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Als wär die Höll' ausgelassen
Langue
Allemand
Éditeur
Volk Verlag
Publié
2023
Format
rigide
Pages
192
ISBN10
386222452X
ISBN13
9783862224524
Séries
Mots clés
Nonfiction, Bavière
Description
Zum letzten Mal fand der Brauch des Haberfeldtreibens vor hundert Jahren in der Nacht vom 23. auf den 24. September 1922 in Dettendorf bei Bad Aibling statt. So wundert es nicht, dass selbst Einheimische nichts oder wenig über diese frühe Form der „Volksjustiz“ wissen, die immer mehr im eigenen Mythos versinkt. Elmar Schieder räumt mit allen um den alten Rügebrauch entstandenen Legenden und Unwahrheiten auf – denn die tatsächlichen Ereignisse sind spannender als jede Haberfeld-Mär. Anhand von verschiedenen Treiben, die sich vor allem gegen Frauen und ihre angeblichen „sittlichen Verfehlungen“ richteten, wird aufgezeigt, wie dieser Brauch ursprünglich vonstattenging, wie er sich immer wieder in Wesen und Erscheinungsform verändert hat und wie die Gendarmerie und die Landgerichte versuchten, ihm Einhalt zu gebieten. Begleitet von einmaligem historischem Fotomaterial entsteht ein besonderes Bild vom bäuerlichen Leben im oberbayerischen Alpenvorland zwischen Isar und Inn.