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Selbstregulative Kompetenzen gewinnen in der Begabungsforschung zunehmend an Bedeutung für die individuelle Begabungsentwicklung. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen Zusammenhänge zwischen selbstregulativen Kompetenzen und Begabungsentwicklungen sowie erfolgreichen mathematischen Problemlöseprozessen. In diesem Promotionsvorhaben wurden theoretisch-analytische, theoretisch-konstruktive und empirische Untersuchungen zu den selbstregulativen Kompetenzen der Zielfokussierung bei mathematisch potenziell begabten Dritt- und ViertklässlerInnen durchgeführt. Zunächst wurde ein hypothetisches Modell zur selbstregulierten Problembearbeitung entwickelt, das die Wechselwirkungen zwischen komplexen Problemlöseprozessen und selbstregulativen Kompetenzen darstellt und als theoretische Grundlage für die empirischen Untersuchungen dient. Qualitative Erkundungsuntersuchungen kombinierten klinische Interviews und lautes Denken. Die Ergebnisse zeigen, dass die selbstregulativen Kompetenzen der Zielfokussierung entscheidend für das erfolgreiche Bearbeiten anspruchsvoller mathematischer Aufgaben sind. Zudem haben sie eine relevante Bedeutung für die Entwicklung mathematischer Begabungen im Grundschulalter. Die „selbstregulative Zielfokussierung“ kann somit als begabungsstützende Persönlichkeitseigenschaft charakterisiert werden, die das Modell mathematischer Begabungsentwicklung nach KÄPNICK & FUCHS (2006) erweitert.
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Selbstregulative Zielfokussierungen mathematisch potenziell begabter Dritt- und ViertklässlerInnen, Alena Witte
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- 2023
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