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Über das Leben

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„Wer sein Leben gewinnen will, der wird es verlieren.“ Tolstois Schrift „Über das Leben“ kann als Auslegung dieses Bibelwortes gelesen werden: Die Vernunft ist das Gesetz, dem die animalische Persönlichkeit des Menschen untergeordnet werden muss. Liebe ist die einzige vernünftige Tätigkeit des Menschen. Während die animalische Persönlichkeit zum Glück strebt, zeigt die Vernunft dessen Trügerischheit und weist einen Ausweg: die Liebe. Das vernünftige Bewusstsein offenbart die Elendigkeit aller kämpfenden Wesen und dass es kein Glück für die animalische Persönlichkeit geben kann, außer einem, das ohne Konflikte und ohne die Furcht vor dem Tod ist. Der Mensch entdeckt in seiner Seele ein Gefühl, das ihm das Glück schenkt, auf das die Vernunft hinweist. Dieses Gefühl löst den früheren Widerspruch des Lebens. Die animalisch-selbstsicheren Persönlichkeiten wollen den Menschen für ihre Zwecke nutzen, doch das Gefühl der Liebe zieht ihn dazu, seine Existenz für das Wohl anderer hinzugeben. Indem die animalische Persönlichkeit nach Glück strebt, bewegt sie sich unweigerlich auf das größte Übel, den Tod, zu. Doch die Liebe überwindet diese Furcht und führt zur Selbstverleugnung zum Heil anderer.

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Über das Leben, Léon Tolstoï

Langue
Année de publication
2023
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(souple),
État du livre
Très bon
Prix
8,99 €

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Titre
Über das Leben
Langue
Allemand
Publié
2023
Format
souple
ISBN10
3757804481
ISBN13
9783757804480
Séries
Description
„Wer sein Leben gewinnen will, der wird es verlieren.“ Tolstois Schrift „Über das Leben“ kann als Auslegung dieses Bibelwortes gelesen werden: Die Vernunft ist das Gesetz, dem die animalische Persönlichkeit des Menschen untergeordnet werden muss. Liebe ist die einzige vernünftige Tätigkeit des Menschen. Während die animalische Persönlichkeit zum Glück strebt, zeigt die Vernunft dessen Trügerischheit und weist einen Ausweg: die Liebe. Das vernünftige Bewusstsein offenbart die Elendigkeit aller kämpfenden Wesen und dass es kein Glück für die animalische Persönlichkeit geben kann, außer einem, das ohne Konflikte und ohne die Furcht vor dem Tod ist. Der Mensch entdeckt in seiner Seele ein Gefühl, das ihm das Glück schenkt, auf das die Vernunft hinweist. Dieses Gefühl löst den früheren Widerspruch des Lebens. Die animalisch-selbstsicheren Persönlichkeiten wollen den Menschen für ihre Zwecke nutzen, doch das Gefühl der Liebe zieht ihn dazu, seine Existenz für das Wohl anderer hinzugeben. Indem die animalische Persönlichkeit nach Glück strebt, bewegt sie sich unweigerlich auf das größte Übel, den Tod, zu. Doch die Liebe überwindet diese Furcht und führt zur Selbstverleugnung zum Heil anderer.