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83 Jahre Flender Dock-, Eisen und Stahlschiffbau in Lübeck-Siems (Band 2)

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Lübeck hat eine lange Werftentradition, die bis in die Hansezeit zurückreicht. Auf der „Lastadie“ wurden bis ins 19. Jahrhundert zahlreiche Schiffe gebaut, darunter die „Adler von Lübeck“, das größte Schiff seiner Zeit, und 1840 das erste Lübecker Dampfschiff, die GAUTHIOD. Mit der Industrialisierung nach 1870 wandelte sich Lübeck von einer Handels- zu einer Handels- und Industriestadt, was auch eine bedeutende Werftindustrie zur Folge hatte. Unternehmen wie die 1873 gegründete Lübecker Maschinenbau-Gesellschaft trugen dazu bei, Lübeck zu einem wichtigen Standort für den Schiffbau zu machen. Diese Entwicklung brachte tiefgreifende soziale Veränderungen mit sich, darunter eine starke Industriearbeiterschaft, die für den Erfolg der Betriebe unerlässlich war. Ein herausragendes Unternehmen in diesem Bereich war die 1917 gegründete Brückenbau AG Flender, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der größten Schiffbauunternehmen in Deutschland wurde. Zu den bekanntesten Schiffen zählen die 1967 fertiggestellte NILS HOLGERSSON und die Reparatur der PASSAT 1997. Der Betrieb der letzten Großwerft in Lübeck endete 2002, was einen tiefen Einschnitt für die Stadt darstellt. Der Autor hat die Geschichte der Flender-Werft und ihrer Familie umfassend recherchiert und sich für ein Werftendenkmal eingesetzt, das 2022 an der Priwallpromenade eingeweiht wurde. Besonders erfreulich ist, dass Schüler des Trave-Gymnasiums an der Gestaltung des Denkm

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83 Jahre Flender Dock-, Eisen und Stahlschiffbau in Lübeck-Siems (Band 2), Heinz Haaker

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2023
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