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Canops (deutsche Ausgabe)

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Das weitgehend unbekannte Werk des deutschstämmigen Ebenisten José Canops (geb. Joseph Cnops, 1733–1814) und seiner Madrider Hofwerkstatt zählt zu den Glanzleistungen der europäischen Möbelkunst. Der Maler Mattia Gasparini entwickelte unter ihrer Mitarbeit für Karl III. einen fulminanten Rokokodekor: eine wahrhaft europäische Schöpfung, die sich aus italienischen Traditionen, dem Vorbild des Pariser Luxus sowie der Begeisterung für die exotischen Welten Asiens speist. In den Möbeln und Boiserien von José Canops vereinigt sich dies mit der Präzision deutschen Tischlerhandwerks und dem Reichtum der spanischen kolonialen Welt. Ausgangspunkt von Ausstellung und Publikation ist die Erwerbung eines prachtvollen Schreibmöbels von José Canops für das Berliner Kunstgewerbemuseum. Mit aufwendigen Neuaufnahmen und zuvor nie gezeigten Leihgaben aus den spanischen königlichen Sammlungen in Madrid, dem Patrimonio Nacional, eröffnet sich dem deutschen wie internationalen Publikum ein bisher verborgener Kosmos.

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Canops (deutsche Ausgabe), Achim Stiegel

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Canops (deutsche Ausgabe)
Langue
Allemand
Éditeur
Imhof Verlag
Publié
2023
Format
rigide
ISBN10
3731913682
ISBN13
9783731913689
Séries
Description
Das weitgehend unbekannte Werk des deutschstämmigen Ebenisten José Canops (geb. Joseph Cnops, 1733–1814) und seiner Madrider Hofwerkstatt zählt zu den Glanzleistungen der europäischen Möbelkunst. Der Maler Mattia Gasparini entwickelte unter ihrer Mitarbeit für Karl III. einen fulminanten Rokokodekor: eine wahrhaft europäische Schöpfung, die sich aus italienischen Traditionen, dem Vorbild des Pariser Luxus sowie der Begeisterung für die exotischen Welten Asiens speist. In den Möbeln und Boiserien von José Canops vereinigt sich dies mit der Präzision deutschen Tischlerhandwerks und dem Reichtum der spanischen kolonialen Welt. Ausgangspunkt von Ausstellung und Publikation ist die Erwerbung eines prachtvollen Schreibmöbels von José Canops für das Berliner Kunstgewerbemuseum. Mit aufwendigen Neuaufnahmen und zuvor nie gezeigten Leihgaben aus den spanischen königlichen Sammlungen in Madrid, dem Patrimonio Nacional, eröffnet sich dem deutschen wie internationalen Publikum ein bisher verborgener Kosmos.