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Im Schulerfolg haben die Mädchen die Jungen längst überholt. Doch wird dadurch die Annahme gestützt, dass beide Geschlechter in der Schule gleich gefördert und in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden? Die Autorin untersucht diese Frage in einer Studie über die Entwicklung von Selbstvertrauen bei 10- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern und präsentiert die Ergebnisse einer Längsschnitt-Untersuchung mit 1.600 hessischen Schülerinnen und Schülern. Diese umfassendste Untersuchung zur geschlechtsspezifischen Sozialisation in deutschen Schulen offenbart die komplexen Sozialisationsmechanismen hinter der Fassade formaler Gleichheit. Es zeigt sich, dass Mädchen trotz ihrer guten Schulerfolge in der Entwicklung eines positiven Selbstbildes behindert werden und stark von der Zuwendung ihrer LehrerInnen abhängig sind. Die Studie diskutiert die Implikationen dieser Ergebnisse für Schule und Unterricht. Der Inhalt umfasst die Einführung in die Theorie des Selbstkonzepts, den Einfluss der Schule auf den Aufbau des Selbstvertrauens, geschlechtsspezifische Modifikationen der schulischen Sozialisation sowie methodische Ansätze der Untersuchung. Die Ergebnisdarstellung beleuchtet das Selbstvertrauen von Jungen und Mädchen, die Interaktionsbeziehungen und deren Einfluss auf das Selbstvertrauen. Abschließend werden Schlussfolgerungen und Perspektiven präsentiert.
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Schule, Geschlecht und Selbstvertrauen, Marianne Horstkemper
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- 1987
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