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Das Wesen der Stimmungen

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„Es ist das zentrale Thema von Bollnows Philosophieren, die Spannung zwischen der Lebensphilosophie der Göttinger Dilthey-Schule und der durch Heidegger, aber auch Jaspers, vertretenen Existenzphilosophie fruchtbar zu machen. Bollnows Bücher sind bis in die fünfziger Jahre hinein vorrangig von diesem Spannungsverhältnis bestimmt, vor allem das 1941 erschienene Buch `Das Wesen der Stimmungen´. Es ging ihm darum, die Struktur der Zeitlichkeit, die Heidegger als `Sorge´ bestimmt hatte, in ihrer bloß relativen Geltung für die philosophische Selbstbestimmung aufzuzeigen. Gegen die ausschließliche Betonung der `dunklen´ Stimmungen in der Existenzphilosophie, vor allem der Angst und der Erfahrung der Grenzsituationen von Tod, Leiden und Schuld, sollte eine auf das Ganze der menschlichen Wirklichkeit gerichtete philosophische Anthropologie auch die glücklichen Stimmungen anerkennen. Der `Geworfenheit´ wurde die `Getragenheit´ gegenübergestellt.“ Frithjof Rodi in der FAZ

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Das Wesen der Stimmungen, Otto Friedrich Bollnow

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Année de publication
1988
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Langue
Allemand
Éditeur
Klostermann
Publié
1988
Format
souple
Pages
268
ISBN10
3465018117
ISBN13
9783465018117
Séries
Description
„Es ist das zentrale Thema von Bollnows Philosophieren, die Spannung zwischen der Lebensphilosophie der Göttinger Dilthey-Schule und der durch Heidegger, aber auch Jaspers, vertretenen Existenzphilosophie fruchtbar zu machen. Bollnows Bücher sind bis in die fünfziger Jahre hinein vorrangig von diesem Spannungsverhältnis bestimmt, vor allem das 1941 erschienene Buch `Das Wesen der Stimmungen´. Es ging ihm darum, die Struktur der Zeitlichkeit, die Heidegger als `Sorge´ bestimmt hatte, in ihrer bloß relativen Geltung für die philosophische Selbstbestimmung aufzuzeigen. Gegen die ausschließliche Betonung der `dunklen´ Stimmungen in der Existenzphilosophie, vor allem der Angst und der Erfahrung der Grenzsituationen von Tod, Leiden und Schuld, sollte eine auf das Ganze der menschlichen Wirklichkeit gerichtete philosophische Anthropologie auch die glücklichen Stimmungen anerkennen. Der `Geworfenheit´ wurde die `Getragenheit´ gegenübergestellt.“ Frithjof Rodi in der FAZ