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Wir stehen heute vor dem Problem, dass uns die selbsterschaffenen technischen Mittel scheinbar überholen. Unser Erschrecken über Phänomene wie die 'Klimakatastrophe' deutet darauf hin, dass wir uns in der Rolle von Goethes Zauberlehrling wähnen. Das Klima hat sich über Jahrmillionen ständig gewandelt, und ein Teil der Biosphäre konnte sich dem nie anpassen und war zum Untergang verurteilt. Neu ist jedoch, dass eine Gattung, die Teil der Biosphäre ist, diesen bedrohlichen Prozess selbst auslöst. Sie tut dies mit den technischen Artefakten, auf die sie in ihrem Überlebenskampf nicht verzichten kann. Der Mensch glaubte, sich vorübergehend von der Natur autonom machen zu können und sich sogar als Herrscher über sie zu positionieren. Doch Skepsis kehrt zurück. Theo Sommer schrieb anlässlich des 'Earth Day', dass der Krieg gegen die Natur ein Ende haben müsse und ein Paradigmenwechsel von Geopolitik zu Gaiapolitik erforderlich sei. Er kritisierte die klassische Politik bestehender Institutionen, die rückwärtsdenkend und nationalstaatlich orientiert sei, und forderte Antworten darauf, wie die Erde in Zukunft für den Menschen, nicht nur für den Bürger eines Staates, bewohnbar gehalten werden könne.
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Politik und Technik, Rainer Berger
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- 1991
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