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Wir sind nie modern gewesen

Versuch einer symmetrischen Anthropologie

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Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von „natürlichen“ und „gesellschaftlichen“ Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen „Quasiobjekte“ ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden „Quasiobjekte“, welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.

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Wir sind nie modern gewesen, Bruno Latour

Langue
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2008
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Sous-titre
Versuch einer symmetrischen Anthropologie
Langue
Allemand
Éditeur
stw
Publié
2008
Format
souple
Pages
205
ISBN10
351829461X
ISBN13
9783518294611
Séries
Première publication
1991
Titre original
Nous n'avons jamais été modernes
Évaluation
3,95 sur 5
Description
Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von „natürlichen“ und „gesellschaftlichen“ Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen „Quasiobjekte“ ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden „Quasiobjekte“, welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.