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George Washingtons falsche Zähne oder noch einmal: Was ist Aufklärung

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George Washington hatte gravierende Zahnprobleme, was zur Aufbewahrung verschiedener Zahnprothesen in Mount Vernon führte. Robert Darnton nutzt diese scheinbar marginale Tatsache, um in eine komplexere und widersprüchliche Welt einzutauchen, als sie in der Geschichtsschreibung der Aufklärung, insbesondere der marxistischen, dargestellt wird. Er behandelt vier eng verbundene Themen: die franco-amerikanischen Beziehungen, das Leben in der Republik der Gelehrten, Kommunikationsformen und Denkweisen des französischen 18. Jahrhunderts. Darnton richtet sich nicht an Berufshistoriker, sondern an den „gebildeten Leser“ und führt ihn an unerwartete Orte: in Pariser Bistros, wo Gespräche und satirische Lieder gegen den Hof und die Regierung ausgetauscht wurden, oder unter die große Kastanie, wo die nouvellistes de bouche – die „menschlichen Zeitungen“ – vertrauliche Informationen über umstrittene politische und gesellschaftliche Ereignisse teilten. Im Vergleich zu seinen vorherigen Werken bietet Darnton diesmal eine „historische Perspektive“ auf Fragen, die in unserer informationsbesessenen Epoche von größter Aktualität sind.

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George Washingtons falsche Zähne oder noch einmal: Was ist Aufklärung, Robert Darnton

Langue
Année de publication
1997
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Titre
George Washingtons falsche Zähne oder noch einmal: Was ist Aufklärung
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
1997
Format
souple
Pages
36
ISBN10
3406423671
ISBN13
9783406423673
Séries
Évaluation
3 sur 5
Description
George Washington hatte gravierende Zahnprobleme, was zur Aufbewahrung verschiedener Zahnprothesen in Mount Vernon führte. Robert Darnton nutzt diese scheinbar marginale Tatsache, um in eine komplexere und widersprüchliche Welt einzutauchen, als sie in der Geschichtsschreibung der Aufklärung, insbesondere der marxistischen, dargestellt wird. Er behandelt vier eng verbundene Themen: die franco-amerikanischen Beziehungen, das Leben in der Republik der Gelehrten, Kommunikationsformen und Denkweisen des französischen 18. Jahrhunderts. Darnton richtet sich nicht an Berufshistoriker, sondern an den „gebildeten Leser“ und führt ihn an unerwartete Orte: in Pariser Bistros, wo Gespräche und satirische Lieder gegen den Hof und die Regierung ausgetauscht wurden, oder unter die große Kastanie, wo die nouvellistes de bouche – die „menschlichen Zeitungen“ – vertrauliche Informationen über umstrittene politische und gesellschaftliche Ereignisse teilten. Im Vergleich zu seinen vorherigen Werken bietet Darnton diesmal eine „historische Perspektive“ auf Fragen, die in unserer informationsbesessenen Epoche von größter Aktualität sind.