Bookbot

Person und Personalität

En savoir plus sur le livre

Sandra Ausborn-Brinker entwickelt eine anti-reduktionistische Theorie der Person, die sowohl der Komplexität des Personbegriffs gerecht wird als auch die Stellung des Personbegriffs im Schnittpunkt von theoretischer und praktischer Philosophie berücksichtigt. Personalität, Intentionalität, Körperlichkeit, Rationalität, Handlungsfähigkeit, Sozialität und Interaktionsfähigkeit stehen in komplexen und vielfältigen Verweisungszusammenhängen zueinander. Diese werden auf der Basis des Personbegriffs von Strawson offengelegt. Dabei ergibt sich, daß Personen ihre propositionalen Einstellungen in praktischen Selbstverhältnissen als die ihrigen verstehen und in der Lage sind, das Verhalten anderer Wesen als Verständliches zu begreifen. Da Verstehen aber immer das Vorhandensein einer 'gemeinsamen geteilten Welt' voraussetzt, können sich Personen nur in bezug auf andere Personen als Personen begreifen. Es gibt damit keine objektiv erfüllbaren empirischen Kriterien dafür, daß ein Wesen eine Person ist. Wir können nur dann davon ausgehen, daß wir es mit einer Person zu tun haben, wenn dieses Wesen auch in der Lage ist, sich selbst und uns Personalität zuzuschreiben.

Achat du livre

Person und Personalität, Sandra Ausborn Brinker

Langue
Année de publication
1999
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Person und Personalität
Langue
Allemand
Éditeur
Mohr Siebeck
Publié
1999
Format
souple
ISBN10
3161472101
ISBN13
9783161472107
Séries
Description
Sandra Ausborn-Brinker entwickelt eine anti-reduktionistische Theorie der Person, die sowohl der Komplexität des Personbegriffs gerecht wird als auch die Stellung des Personbegriffs im Schnittpunkt von theoretischer und praktischer Philosophie berücksichtigt. Personalität, Intentionalität, Körperlichkeit, Rationalität, Handlungsfähigkeit, Sozialität und Interaktionsfähigkeit stehen in komplexen und vielfältigen Verweisungszusammenhängen zueinander. Diese werden auf der Basis des Personbegriffs von Strawson offengelegt. Dabei ergibt sich, daß Personen ihre propositionalen Einstellungen in praktischen Selbstverhältnissen als die ihrigen verstehen und in der Lage sind, das Verhalten anderer Wesen als Verständliches zu begreifen. Da Verstehen aber immer das Vorhandensein einer 'gemeinsamen geteilten Welt' voraussetzt, können sich Personen nur in bezug auf andere Personen als Personen begreifen. Es gibt damit keine objektiv erfüllbaren empirischen Kriterien dafür, daß ein Wesen eine Person ist. Wir können nur dann davon ausgehen, daß wir es mit einer Person zu tun haben, wenn dieses Wesen auch in der Lage ist, sich selbst und uns Personalität zuzuschreiben.