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Rousseaus Émile als Experiment der Natur und Wunder der Erziehung

Ein Beitrag zur Geschichte der Glorifizierung von Kindheit

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In minutiöser und subtiler Analyse untersucht das Buch die Wurzeln und diskursiven Elemente der „Glorifizierung der Kindheit“. Diese idealisierende Überhöhung beschreibt das Kind als Symbol für eine bessere Welt, ein Paradies, dem es angehört. Diese Vergöttlichung abstrahiert von konkreten Kindern und findet sich seit Jahrhunderten in verschiedenen Kindheitsentwürfen. Sie prägt auch die gegenwärtige Darstellung von Kindern in Politik, Pädagogik, Medien und Kunst, was die Leserinnen und Leser durch die Lektüre sensibilisiert wahrnehmen werden. Peter Tremp analysiert zunächst die idealisierende Überhöhung in christlich-mittelalterlichen Texten, in denen Kindheit als separate Welt dargestellt wird. Bei Jean-Jacques Rousseau entdeckt er die folgenreiche Verbindung dieser Überhöhung mit der Natur, die seit dem 18. Jahrhundert als privilegierte Quelle des Wissens gilt. Gleichzeitig ist die Sprache über die Natur metaphorisch und normativ, was sich in der Vorstellung von „Wachstum“ und „Entwicklung“ bei Kindern zeigt. Diese Konzepte verdeutlichen, wie tief verwurzelt die idealisierende Sichtweise in der gesellschaftlichen Ordnung ist und wie sie die Wahrnehmung und das Verständnis von Kindheit beeinflusst.

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Rousseaus Émile als Experiment der Natur und Wunder der Erziehung, Peter Tremp

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