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The War Zone

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Anlässlich des Films von Tim Roth mit Tilda Swinton erzählt die Geschichte von Tom und seiner chaotischen Familie. Der Hintergrund ist das „ruhige und entfremdete“ England der Thatcher-Ära, das in einem Zustand der Zersetzung dargestellt wird. Nach einem Autounfall, bei dem die Mutter im Krankenhaus landet, erkennt Tom eine seltsame Beziehung zwischen seinem Vater und seiner Schwester Jessie, einem kalten und aufdringlichen Mädchen, das keine Grenzen in ihrem Verlangen nach Vergnügen und Transgression zu kennen scheint. Von den verhassten, jugendlichen Kulissen der Devon-Landschaft bis zu einem London voller giftiger Dämpfe schildert Tom den unaufhaltsamen Zerfall seines psychischen und familiären Universums und den Wunsch nach einer Welt, in der einige grundlegende Werte überleben: Der Inzest, den er miterlebt hat und den Stuart in der rohen und gewalttätigen Stimme von Tom erzählt, ist nicht die Transgression einer bürgerlichen und philisterhaften Welt, sondern deren extreme Metapher, die infizierte Darstellung einer sozialen Realität am Rande des Kollapses. Ein Vierteljahrhundert nach „Uhrwerk Orange“ von Anthony Burgess erzählt Stuarts Roman von einem neuen Unbehagen und greift dabei die „kleine Stammesgemeinschaft“ an, die Familie, den archaischsten Mythos der sozialen Erhaltung.

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The War Zone, Alexander Stuart

Langue
Année de publication
2000
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(souple),
État du livre
Très bon
Prix
1,39 €

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2,0
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Titre
The War Zone
Langue
Allemand
Éditeur
Goldmann
Publié
2000
Format
souple
Pages
271
ISBN10
3442098297
ISBN13
9783442098293
Séries
Titre original
The war zone
Évaluation
2 sur 5
Description
Anlässlich des Films von Tim Roth mit Tilda Swinton erzählt die Geschichte von Tom und seiner chaotischen Familie. Der Hintergrund ist das „ruhige und entfremdete“ England der Thatcher-Ära, das in einem Zustand der Zersetzung dargestellt wird. Nach einem Autounfall, bei dem die Mutter im Krankenhaus landet, erkennt Tom eine seltsame Beziehung zwischen seinem Vater und seiner Schwester Jessie, einem kalten und aufdringlichen Mädchen, das keine Grenzen in ihrem Verlangen nach Vergnügen und Transgression zu kennen scheint. Von den verhassten, jugendlichen Kulissen der Devon-Landschaft bis zu einem London voller giftiger Dämpfe schildert Tom den unaufhaltsamen Zerfall seines psychischen und familiären Universums und den Wunsch nach einer Welt, in der einige grundlegende Werte überleben: Der Inzest, den er miterlebt hat und den Stuart in der rohen und gewalttätigen Stimme von Tom erzählt, ist nicht die Transgression einer bürgerlichen und philisterhaften Welt, sondern deren extreme Metapher, die infizierte Darstellung einer sozialen Realität am Rande des Kollapses. Ein Vierteljahrhundert nach „Uhrwerk Orange“ von Anthony Burgess erzählt Stuarts Roman von einem neuen Unbehagen und greift dabei die „kleine Stammesgemeinschaft“ an, die Familie, den archaischsten Mythos der sozialen Erhaltung.