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Die kasernierte Nation

Militärdienst und Zivilgesellschaft in Deutschland

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Der 'deutsche Militarismus' wird seit langem als zentrales Element der deutschen Gesellschaft verstanden. In Anbetracht der Rolle des Militarismus untersucht dieses Buch, wie die Wehrpflicht dazu beigetragen hat, ein starkes Gefühl der militärischen Verpflichtung in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern. Die kasernierte Nation erzählt die Geschichte, wie sich die militärisch-zivilen Beziehungen in Deutschland in den letzten zweihundert Jahren entwickelt haben. Der Fokus liegt auf der Einführung und Entwicklung der Wehrpflicht und deren Beziehung zur Staatsbürgerschaft, Nationenbildung, Geschlechterbildung und dem Konzept von Gewalt. Sie beginnt im frühen neunzehnten Jahrhundert, als die Wehrpflicht erstmals in Preußen eingeführt wurde und zunächst auf heftige Kritik aus allen gesellschaftlichen Bereichen stieß, und führt bis zu den beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit nach 1949. Das Buch behandelt das preußische Modell während des Ersten Weltkriegs, die Weimarer Republik, in der keine Wehrpflicht durchgesetzt wurde, und die massenhafte Mobilisierung des Dritten Reiches. In diesem umfassenden Bericht untersucht die angesehene Historikerin Ute Frevert, wie die Zivilgesellschaft mit institutionalisierten Gewalt umgeht und wie dies die Modelle von Staatsbürgerschaft und Geschlechterverhältnissen beeinflusst.

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Die kasernierte Nation, Ute Frevert

Langue
Année de publication
2001
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Titre
Die kasernierte Nation
Sous-titre
Militärdienst und Zivilgesellschaft in Deutschland
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2001
Format
rigide
Pages
476
ISBN10
3406479790
ISBN13
9783406479793
Séries
Évaluation
4 sur 5
Description
Der 'deutsche Militarismus' wird seit langem als zentrales Element der deutschen Gesellschaft verstanden. In Anbetracht der Rolle des Militarismus untersucht dieses Buch, wie die Wehrpflicht dazu beigetragen hat, ein starkes Gefühl der militärischen Verpflichtung in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern. Die kasernierte Nation erzählt die Geschichte, wie sich die militärisch-zivilen Beziehungen in Deutschland in den letzten zweihundert Jahren entwickelt haben. Der Fokus liegt auf der Einführung und Entwicklung der Wehrpflicht und deren Beziehung zur Staatsbürgerschaft, Nationenbildung, Geschlechterbildung und dem Konzept von Gewalt. Sie beginnt im frühen neunzehnten Jahrhundert, als die Wehrpflicht erstmals in Preußen eingeführt wurde und zunächst auf heftige Kritik aus allen gesellschaftlichen Bereichen stieß, und führt bis zu den beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit nach 1949. Das Buch behandelt das preußische Modell während des Ersten Weltkriegs, die Weimarer Republik, in der keine Wehrpflicht durchgesetzt wurde, und die massenhafte Mobilisierung des Dritten Reiches. In diesem umfassenden Bericht untersucht die angesehene Historikerin Ute Frevert, wie die Zivilgesellschaft mit institutionalisierten Gewalt umgeht und wie dies die Modelle von Staatsbürgerschaft und Geschlechterverhältnissen beeinflusst.