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Die Alternative

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Der Alternative Nobelpreis hat sich als bedeutende Institution etabliert, die als Gegenmodell zur globalisierten Herrschaft von politischen Eliten und transnationalen Konzernen fungiert. Er fördert ein Weltbild, das auf Synergie, Kooperation und Vielfalt setzt, anstatt auf prestigeträchtige Großprojekte. Angesichts sinkender Sozialstandards und der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich sind einfache Lösungen bisher nicht in Sicht. Jakob von Uexküll initiierte 1980 den Preis, um neue Antworten auf langanhaltende strukturelle Probleme zu finden. Die „Right Livelihood Foundation“ identifiziert vielversprechende Zukunftsprojekte weltweit und verleiht ihnen durch die Auszeichnung internationale Sichtbarkeit. Geseko v. Lüpke zeigt, dass trotz globaler Herausforderungen eine „Lust auf Zukunft“ entstehen kann. Er beleuchtet die Motive, Kraftquellen und Visionen der Preisträger, darunter Vandana Shiva, die sich gegen den Einfluss westlicher Saatgutkonzerne und für Biodiversität einsetzt, sowie Hermann Scheer, der für den Einsatz von Solartechnik kämpft. Auch der Aktivist Uri Avnery und seine Friedensbewegung in Israel werden gewürdigt. Die Preisträger beweisen, dass positive Veränderungen nicht nur großartiger Begabung bedürfen, sondern auch Offenheit, persönliche Visionen und den Mut, an diesen zu arbeiten.

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Die Alternative, Geseko von Lüpke

Langue
Année de publication
2003
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4,5
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Titre
Die Alternative
Langue
Allemand
Éditeur
Riemann
Publié
2003
Format
rigide
Pages
480
ISBN10
3570500314
ISBN13
9783570500316
Séries
Évaluation
4,5 sur 5
Description
Der Alternative Nobelpreis hat sich als bedeutende Institution etabliert, die als Gegenmodell zur globalisierten Herrschaft von politischen Eliten und transnationalen Konzernen fungiert. Er fördert ein Weltbild, das auf Synergie, Kooperation und Vielfalt setzt, anstatt auf prestigeträchtige Großprojekte. Angesichts sinkender Sozialstandards und der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich sind einfache Lösungen bisher nicht in Sicht. Jakob von Uexküll initiierte 1980 den Preis, um neue Antworten auf langanhaltende strukturelle Probleme zu finden. Die „Right Livelihood Foundation“ identifiziert vielversprechende Zukunftsprojekte weltweit und verleiht ihnen durch die Auszeichnung internationale Sichtbarkeit. Geseko v. Lüpke zeigt, dass trotz globaler Herausforderungen eine „Lust auf Zukunft“ entstehen kann. Er beleuchtet die Motive, Kraftquellen und Visionen der Preisträger, darunter Vandana Shiva, die sich gegen den Einfluss westlicher Saatgutkonzerne und für Biodiversität einsetzt, sowie Hermann Scheer, der für den Einsatz von Solartechnik kämpft. Auch der Aktivist Uri Avnery und seine Friedensbewegung in Israel werden gewürdigt. Die Preisträger beweisen, dass positive Veränderungen nicht nur großartiger Begabung bedürfen, sondern auch Offenheit, persönliche Visionen und den Mut, an diesen zu arbeiten.