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Ich trauer meinem Ingenieurdasein nicht mehr nach

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Haben Frauen kein Interesse an Technik oder gibt es andere Ursachen für die geringe Zahl an Ingenieurinnen? Diese Arbeit beleuchtet das Thema aus einer ungewöhnlichen Perspektive: durch Befragungen von Ingenieurinnen, die ihren Beruf aufgegeben haben. Ihre Erfahrungen fungieren als Seismograph und zeigen subtile Faktoren auf, die Frauen von technischen Fächern entfremden. Mit interpretativer Textanalyse rekonstruiert die Autorin die Abwendung vom ingenieurwissenschaftlichen Feld und untersucht, wie positive und negative Erfahrungen mit dem persönlichen Hintergrund verknüpft sind. Diese biografisch orientierte Methode wird hier erstmals in einer berufssoziologischen Untersuchung des Ingenieurwesens angewandt. Drei einfühlsame Fallrekonstruktionen aus zwölf Interviews sind nachvollziehbar, schlüssig und spannend. Ergänzt durch unkonventionelle Studienstatistiken und kritische Kommentare zu bestehenden Untersuchungen über Ingenieurstudentinnen, bietet die empirische Studie einen Einstieg für Interessierte sowie einen interdisziplinären wissenschaftlichen Beitrag. Zudem werden praxisorientierte Handreichungen zu einem aktuellen bildungspolitischen Handlungsfeld vermittelt.

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Ich trauer meinem Ingenieurdasein nicht mehr nach, Christiane Erlemann

Langue
Année de publication
2002
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Titre
Ich trauer meinem Ingenieurdasein nicht mehr nach
Langue
Allemand
Éditeur
Kleine
Publié
2002
Format
souple
ISBN10
3893703705
ISBN13
9783893703708
Séries
Description
Haben Frauen kein Interesse an Technik oder gibt es andere Ursachen für die geringe Zahl an Ingenieurinnen? Diese Arbeit beleuchtet das Thema aus einer ungewöhnlichen Perspektive: durch Befragungen von Ingenieurinnen, die ihren Beruf aufgegeben haben. Ihre Erfahrungen fungieren als Seismograph und zeigen subtile Faktoren auf, die Frauen von technischen Fächern entfremden. Mit interpretativer Textanalyse rekonstruiert die Autorin die Abwendung vom ingenieurwissenschaftlichen Feld und untersucht, wie positive und negative Erfahrungen mit dem persönlichen Hintergrund verknüpft sind. Diese biografisch orientierte Methode wird hier erstmals in einer berufssoziologischen Untersuchung des Ingenieurwesens angewandt. Drei einfühlsame Fallrekonstruktionen aus zwölf Interviews sind nachvollziehbar, schlüssig und spannend. Ergänzt durch unkonventionelle Studienstatistiken und kritische Kommentare zu bestehenden Untersuchungen über Ingenieurstudentinnen, bietet die empirische Studie einen Einstieg für Interessierte sowie einen interdisziplinären wissenschaftlichen Beitrag. Zudem werden praxisorientierte Handreichungen zu einem aktuellen bildungspolitischen Handlungsfeld vermittelt.