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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts zeigt sich eine Krise der Demokratie, insbesondere in den etablierten liberalen Demokratien des globalen Westens. Die Beteiligung an Wahlen und traditionellen Partizipationsprozessen sinkt, während gleichzeitig Forderungen nach mehr Transparenz und Mitbestimmung laut werden. Diese Forderungen manifestieren sich in verschiedenen Kontexten, wie den Protesten gegen städtebauliche Großprojekte, der weltweiten Occupy-Bewegung und national-populistischen Bewegungen in Europa. Enrique Dussel betont die zentrale Rolle der Partizipation für die Demokratie, was eine erneute Auseinandersetzung mit der Zukunft und den Bedingungen der Partizipation notwendig macht. Die Beiträge des Tagungsbandes beschäftigen sich mit diesen Herausforderungen aus der Perspektive der Christlichen Sozialethik. Die Vielfalt der Ansätze verdeutlicht, dass die politische Ethik komplexe Fragestellungen behandelt, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Der Band zeigt, wie im wissenschaftlichen Diskurs um aktuelle Fragen gerungen wird. Das Forum Sozialethik bietet seit 25 Jahren einen Rahmen für Nachwuchswissenschaftler der Christlichen Sozialethik und angrenzender Disziplinen. Anlässlich dieses Jubiläums wurden auch zwei Beiträge aufgenommen, die die Gründung und Entwicklung des Forums reflektieren und dessen Bedeutung als Partizipationsprojekt in der Wissenschaftscommunity hervorheben.
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Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert, Luisa Fischer
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- 2016
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