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Tingeltangel

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Karl Valentin (eigentlich Valentin Fey) wurde 1882 in München geboren. Nach Schulzeit und Schreinerlehre besuchte er 1902 eine Münchner Varietéschule und begann öffentlich aufzutreten. 1908 hatte er erste Erfolge mit selbstverfassten Couplets und Monologen. 1911 lernte er Liesl Karlstadt kennen und machte sie zu seiner Partnerin. Ab 1915 traten sie mit Valentins Stücken und Dialogen regelmäßig in München auf. In den zwanziger und dreißiger Jahren gastierten sie außerde in Wien, Zürich und, immer wieder, in Berlin. 1931 verfügte Valentin vorübergehend über ein eigenes Theater. 1934 eröffnete er sein "Panoptikum", einen Kuriositäten- und Schauerkeller, in den er sein und Liesl Karlstadts gesamtes Vermögen investiert hatte. Ein Jahr später musste das "Panoptikum" wegen Unrentabilität schließen. Während des Krieges trat Valentin nicht auf, schrieb aber noch zahlreiche Szenen und Monologe. Um die Jahreswende 1947/48 gastierte er wieder mit Liesl Karlstadt im "Simpl". Anfang Februar zog er sich eine Erkältung zu, der er wenige Tage später am 9. Februar 1948, erlag.

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Tingeltangel, Karl Valentin

Langue
Année de publication
1977
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Titre
Tingeltangel
Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
1977
Format
rigide
Pages
143
ISBN10
3492022588
ISBN13
9783492022583
Séries
Description
Karl Valentin (eigentlich Valentin Fey) wurde 1882 in München geboren. Nach Schulzeit und Schreinerlehre besuchte er 1902 eine Münchner Varietéschule und begann öffentlich aufzutreten. 1908 hatte er erste Erfolge mit selbstverfassten Couplets und Monologen. 1911 lernte er Liesl Karlstadt kennen und machte sie zu seiner Partnerin. Ab 1915 traten sie mit Valentins Stücken und Dialogen regelmäßig in München auf. In den zwanziger und dreißiger Jahren gastierten sie außerde in Wien, Zürich und, immer wieder, in Berlin. 1931 verfügte Valentin vorübergehend über ein eigenes Theater. 1934 eröffnete er sein "Panoptikum", einen Kuriositäten- und Schauerkeller, in den er sein und Liesl Karlstadts gesamtes Vermögen investiert hatte. Ein Jahr später musste das "Panoptikum" wegen Unrentabilität schließen. Während des Krieges trat Valentin nicht auf, schrieb aber noch zahlreiche Szenen und Monologe. Um die Jahreswende 1947/48 gastierte er wieder mit Liesl Karlstadt im "Simpl". Anfang Februar zog er sich eine Erkältung zu, der er wenige Tage später am 9. Februar 1948, erlag.