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Mit seinem lakonischen, gänzlich unpathetischen Stil an die Tradition der amerikanischen Short Story anknüpfend, erzählt Schulze scheinbar einfache Geschichten. Was den Bewohnern der ostthüringischen Kleinstadt Altenburg, eines in der DDR verfallenen architektontichen Kleinods inmitten von Uran- und Kohleabbau, in diesem 'Simplen Storys' widerfährt, erscheint auf den ersten Blick nicht weiter ungewöhnlich. Und doch offenbart sich in den vielen kleinen Alltagsbegebenheiten das Zusammenstürzen einer ganzen Welt, jener traumatische Bruch, der sich nach 1990 durch so viele ostdeutsche Biographien zieht. Und so zeichnet er völlig unsentimental die Hoffnung und Hilflosigkeit, die Irrungen und Wirrungen und vielen tragikomischen Situationen, mit denen die Bewohner der ehemaligen DDR tagtäglich konfrontiert werden - befreit von einer Mauer, die sowohl Tragödien zeitigte als auch Sicherheiten gewährte.
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Simple Storys, Ingo Schulze
- Langue
- Année de publication
- 1998
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- (rigide)
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- Titre
- Simple Storys
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Ingo Schulze
- Éditeur
- Büchergilde Gutenberg
- Publié
- 1998
- Format
- rigide
- ISBN10
- 3763248137
- ISBN13
- 9783763248131
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Thème historique, Littérature contemporaine, Nouvelles, Littérature allemande, Allemagne, 20e siècle, Histoires, Europe du Sud, Italie, Voyage, Monnaie, République démocratique allemande, Années 90 du XXe siècle
- Première publication
- 1998
- Titre original
- Simple Storys
- Évaluation
- 3,2 sur 5
- Description
- Mit seinem lakonischen, gänzlich unpathetischen Stil an die Tradition der amerikanischen Short Story anknüpfend, erzählt Schulze scheinbar einfache Geschichten. Was den Bewohnern der ostthüringischen Kleinstadt Altenburg, eines in der DDR verfallenen architektontichen Kleinods inmitten von Uran- und Kohleabbau, in diesem 'Simplen Storys' widerfährt, erscheint auf den ersten Blick nicht weiter ungewöhnlich. Und doch offenbart sich in den vielen kleinen Alltagsbegebenheiten das Zusammenstürzen einer ganzen Welt, jener traumatische Bruch, der sich nach 1990 durch so viele ostdeutsche Biographien zieht. Und so zeichnet er völlig unsentimental die Hoffnung und Hilflosigkeit, die Irrungen und Wirrungen und vielen tragikomischen Situationen, mit denen die Bewohner der ehemaligen DDR tagtäglich konfrontiert werden - befreit von einer Mauer, die sowohl Tragödien zeitigte als auch Sicherheiten gewährte.









