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Warum Brasilien?

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Die Sprachgewalt Angots zeigt sich in ihrem neuen Roman intensiv. Sie untersucht, inwieweit ein Liebender die Vergangenheit ablegen kann, um die Gegenwart eines anderen Menschen zu erfahren. Christine Angot findet Briefe ihres Vaters, die der „Vernichtung“ entgangen sind, und fragt: „Warum Brasilien?“ Ein Versprechen, das das Leben nicht eingelöst hat. Die Geschichte erzählt von der Begegnung zwischen Angot und dem jüdischen Journalisten Pierre Louis Rozynès. Ist er derjenige, der das große Versprechen der Liebe einlösen kann? Der Leser wird behutsam in das Leben zweier Außenseiter eingeführt, die ihre aufblühende Liebe trotz alltäglicher Herausforderungen und gesellschaftlicher Zwänge behaupten möchten. Dabei treten die drohende Zerstörung und die Utopie des väterlichen Versprechens in den Vordergrund. Das Protokoll ihrer Liebe ist offen, klar und unbedingt und zeugt von mehr als nur dieser einen Beziehung. Die zentralen Themen Angots entfalten in diesem Roman über Liebesverlangen und emotionalen Rückzug eine besondere Wirkung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Liebe als utopische Kraft taugt und ob sie einer Frau ermöglicht, ihre Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Christine Angot, geboren 1959 in Châteauroux, lebt mit ihrer Tochter in Paris.

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Warum Brasilien?, Christine Angot

Langue
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2003
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3,3
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Langue
Allemand
Éditeur
Tropen-Verl.
Publié
2003
Format
rigide
Pages
201
ISBN10
3932170644
ISBN13
9783932170645
Séries
Mots clés
France
Titre original
Pourquoi le Brésil?
Évaluation
3,25 sur 5
Description
Die Sprachgewalt Angots zeigt sich in ihrem neuen Roman intensiv. Sie untersucht, inwieweit ein Liebender die Vergangenheit ablegen kann, um die Gegenwart eines anderen Menschen zu erfahren. Christine Angot findet Briefe ihres Vaters, die der „Vernichtung“ entgangen sind, und fragt: „Warum Brasilien?“ Ein Versprechen, das das Leben nicht eingelöst hat. Die Geschichte erzählt von der Begegnung zwischen Angot und dem jüdischen Journalisten Pierre Louis Rozynès. Ist er derjenige, der das große Versprechen der Liebe einlösen kann? Der Leser wird behutsam in das Leben zweier Außenseiter eingeführt, die ihre aufblühende Liebe trotz alltäglicher Herausforderungen und gesellschaftlicher Zwänge behaupten möchten. Dabei treten die drohende Zerstörung und die Utopie des väterlichen Versprechens in den Vordergrund. Das Protokoll ihrer Liebe ist offen, klar und unbedingt und zeugt von mehr als nur dieser einen Beziehung. Die zentralen Themen Angots entfalten in diesem Roman über Liebesverlangen und emotionalen Rückzug eine besondere Wirkung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Liebe als utopische Kraft taugt und ob sie einer Frau ermöglicht, ihre Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Christine Angot, geboren 1959 in Châteauroux, lebt mit ihrer Tochter in Paris.