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Wien in seinen Sagen

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Der Himmel wird röter und legt ein schwaches Rot auf die Steine des Turmes. Ein graues Schimmern zieht durch die Stadt, die sich im Morgenschlummer dehnt. Der Himmel erstrahlt in glühendem Rotgelb, während die Nebel der Donau verschwinden, die nun still und golden dahinfließt. In der Stadt blitzen Funken auf, Fenster fangen die Morgenröte ein. Das Rasseln in den Gassen wird häufiger, und sanfte Geräusche breiten sich aus, während einzelne Rauchsäulen gegen den Himmel steigen. Ein Blitz der Sonne trifft das Steinwerk des Turmes, und bald wird auch die Stadt begrüßt. Der Anblick ist unbeschreiblich schön: Tausende Fenster glänzen, ein Feuer entfacht sich, von Gasse zu Gasse lodert es, und die Turmkreuze funkeln darüber. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stadt oft noch im Schlaf, nur Fremde und Vorstadtbewohner sind unterwegs, um ihre Geschäfte vorzubereiten. Allmählich mehren sich die Zeichen des Lebens, Rauch steigt auf und hüllt die Stadt in einen trüben Schleier. Menschen bewegen sich in den Gassen, und das Geräusch von Rollen und Rasseln wird dichter. Die Stadt erwacht, und die Sonne schwingt sich höher am Himmel, lächelnd und einsam. In dieser Zeit ist das Schauspiel am klarsten, bevor der Wind aufkommt und der Staub die Sicht trübt.

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Wien in seinen Sagen, Eva Bauerová

Langue
Année de publication
2003
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
6,99 €

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Titre
Wien in seinen Sagen
Langue
Allemand
Publié
2003
Format
rigide
Pages
342
ISBN10
3852523249
ISBN13
9783852523248
Séries
Description
Der Himmel wird röter und legt ein schwaches Rot auf die Steine des Turmes. Ein graues Schimmern zieht durch die Stadt, die sich im Morgenschlummer dehnt. Der Himmel erstrahlt in glühendem Rotgelb, während die Nebel der Donau verschwinden, die nun still und golden dahinfließt. In der Stadt blitzen Funken auf, Fenster fangen die Morgenröte ein. Das Rasseln in den Gassen wird häufiger, und sanfte Geräusche breiten sich aus, während einzelne Rauchsäulen gegen den Himmel steigen. Ein Blitz der Sonne trifft das Steinwerk des Turmes, und bald wird auch die Stadt begrüßt. Der Anblick ist unbeschreiblich schön: Tausende Fenster glänzen, ein Feuer entfacht sich, von Gasse zu Gasse lodert es, und die Turmkreuze funkeln darüber. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stadt oft noch im Schlaf, nur Fremde und Vorstadtbewohner sind unterwegs, um ihre Geschäfte vorzubereiten. Allmählich mehren sich die Zeichen des Lebens, Rauch steigt auf und hüllt die Stadt in einen trüben Schleier. Menschen bewegen sich in den Gassen, und das Geräusch von Rollen und Rasseln wird dichter. Die Stadt erwacht, und die Sonne schwingt sich höher am Himmel, lächelnd und einsam. In dieser Zeit ist das Schauspiel am klarsten, bevor der Wind aufkommt und der Staub die Sicht trübt.