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Ferne Paläste

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Vor langer Zeit war das Haus, in dem Victorio lebt, ein Palast. Jetzt wird es abgerissen, bevor es zusammenfällt, und Victorio beginnt ein Leben als Vagabund in den gewalttätigen und elenden Straßen Havannas. Immer wieder wird er von seinen Zufluchtsorten vertrieben, bis er ein kleines Theater entdeckt, das von Don Fuco, einem alten Clown, besetzt ist. Victorio hat ihn schon oft auf den Dächern der Stadt gesehen, wo er die Menschen zum Lachen bringt oder Trost auf Beerdigungen spendet. Nach und nach erkennt Victorio die Bedeutung von Don Fucos Theater: Überall findet er Spuren des einstigen Glanzes Havannas, wie die Garderobe von Enrico Caruso oder Requisiten von Bernhardt und der Callas. Selma, eine junge Prostituierte, gesellt sich zu den beiden, und gemeinsam entdecken sie, dass das Theater auch Bilder aus ihrem eigenen Leben birgt. Es bietet ihnen Gelegenheiten, Versäumtes nachzuholen und sich mit Verdrängtem zu versöhnen – ein zauberhafter Ort. Mit seinem zweiten Roman thematisiert Estévez eine andere kubanische Revolution und vollzieht sie in seiner Sprache – die Revolution der Poesie.

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Ferne Paläste, Abilio Este vez

Langue
Année de publication
2004
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Titre
Ferne Paläste
Langue
Allemand
Éditeur
Luchterhand
Publié
2004
Format
rigide
ISBN10
3630871674
ISBN13
9783630871677
Séries
Titre original
Los palacios distantes
Description
Vor langer Zeit war das Haus, in dem Victorio lebt, ein Palast. Jetzt wird es abgerissen, bevor es zusammenfällt, und Victorio beginnt ein Leben als Vagabund in den gewalttätigen und elenden Straßen Havannas. Immer wieder wird er von seinen Zufluchtsorten vertrieben, bis er ein kleines Theater entdeckt, das von Don Fuco, einem alten Clown, besetzt ist. Victorio hat ihn schon oft auf den Dächern der Stadt gesehen, wo er die Menschen zum Lachen bringt oder Trost auf Beerdigungen spendet. Nach und nach erkennt Victorio die Bedeutung von Don Fucos Theater: Überall findet er Spuren des einstigen Glanzes Havannas, wie die Garderobe von Enrico Caruso oder Requisiten von Bernhardt und der Callas. Selma, eine junge Prostituierte, gesellt sich zu den beiden, und gemeinsam entdecken sie, dass das Theater auch Bilder aus ihrem eigenen Leben birgt. Es bietet ihnen Gelegenheiten, Versäumtes nachzuholen und sich mit Verdrängtem zu versöhnen – ein zauberhafter Ort. Mit seinem zweiten Roman thematisiert Estévez eine andere kubanische Revolution und vollzieht sie in seiner Sprache – die Revolution der Poesie.