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Gezeichnet: Franz Klett

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Weißt du noch? Weißt du noch? – Ja, Helmut, der Erzähler, wußte noch, wie es gewesen ist im Flecken, seinem Dorf im Schwäbischen. Er erinnerte sich an all die Overstolz-Zigaretten und abreißende Schlittschuhe, an Sonntagvormittage mit trinkenden Männern und kochenden Frauen. Einmal im Jahr, an Allerheiligen, kam er zurück, auf den Friedhof und in die Wirtschaft. Einleitungen, Floskeln, gespielte Überraschungen brauchte es nicht. In der Sekunde war er wieder drin im Flecken: Entweder du gehörst dazu oder du gehörst nicht dazu. Helmuts Schulfreund Franz Klett hatte dazugehört, aber nicht dazugehören wollen. Alle wußten alles über Klett. Und doch war seine Geschichte nicht erzählbar, jedes Detail nur die Vorgeschichte für das Unglück, was dann gekommen war, oder eine Möglichkeit, die – hätte er sie ergriffen – alles hätte anders kommen lassen. Egon Gramer betreibt die Archäologie eines Dorfes und legt dabei das Schicksal eines tragischen Einzelgängers frei.

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Gezeichnet: Franz Klett, Egon Gramer

Langue
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2005
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Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
2005
Format
souple
Pages
302
ISBN10
3492048080
ISBN13
9783492048088
Séries
Mots clés
Villages, Paria
Évaluation
3 sur 5
Description
Weißt du noch? Weißt du noch? – Ja, Helmut, der Erzähler, wußte noch, wie es gewesen ist im Flecken, seinem Dorf im Schwäbischen. Er erinnerte sich an all die Overstolz-Zigaretten und abreißende Schlittschuhe, an Sonntagvormittage mit trinkenden Männern und kochenden Frauen. Einmal im Jahr, an Allerheiligen, kam er zurück, auf den Friedhof und in die Wirtschaft. Einleitungen, Floskeln, gespielte Überraschungen brauchte es nicht. In der Sekunde war er wieder drin im Flecken: Entweder du gehörst dazu oder du gehörst nicht dazu. Helmuts Schulfreund Franz Klett hatte dazugehört, aber nicht dazugehören wollen. Alle wußten alles über Klett. Und doch war seine Geschichte nicht erzählbar, jedes Detail nur die Vorgeschichte für das Unglück, was dann gekommen war, oder eine Möglichkeit, die – hätte er sie ergriffen – alles hätte anders kommen lassen. Egon Gramer betreibt die Archäologie eines Dorfes und legt dabei das Schicksal eines tragischen Einzelgängers frei.