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Warten auf Puschkin

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Die schonungslose Bilanz eines Dichterlebens: Es begann in der literarischen Dissidentenszene im Moskau der siebziger Jahre mit großen Illusionen. Sie alle waren jung, verliebt und voller Hoffnung. Was ist aus ihnen geworden und was von ihren Träumen nach dreißig Jahren übriggeblieben?§§Ein großer Dichter wollte Lew werden, das wollten sie damals alle, die in den siebziger Jahren in den Poetenkeller kamen und sich gegenseitig ihre Gedichte vortrugen. Heute, fast fünfzigjährig, blickt er zurück. Sein Leben hat immer zwei Planeten umkreist. Der eine war seine große Liebe Anja, die jedoch einen seiner Freunde geheiratet hat. Der andere war sein großes Vorbild, der Dichter und Dissident Tschigraschow. Heute gilt Lew als dessen Biograph. Was er selbst als Dichter veröffentlicht hat, ist eher bescheiden. §In sein Leben tritt plötzlich Nikita, der genau Bescheid weiß über all die Ereignisse in ihrer Jugend und der sich mehr und mehr einmischt. Mit §radikaler Ehrlichkeit ermittelt Lew gegen sein früheres Ich, entblößt seine Seele, deckt die Wahrheit auf - mit allen dunklen Flecken, die man sich §niemals eingestehen will. "Man liest das Buch mit nicht nachlassendem Interesse. Auf begeisternde Weise fügen sich Sujet und Komposition mit fast Nabokovschem Geschick; alle'an die Wand gehängten Gewehre'gehen - nach Tschechow - auch tatsächlich los. So muß ein Roman geschrieben werden!"Jeshe Prawda

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Warten auf Puschkin, Sergej Markovic Gandlevskij

Langue
Année de publication
2006
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Titre
Warten auf Puschkin
Langue
Allemand
Éditeur
Aufbau-Verl.
Publié
2006
Format
rigide
Pages
215
ISBN10
3351030525
ISBN13
9783351030520
Séries
Titre original
NRZB
Description
Die schonungslose Bilanz eines Dichterlebens: Es begann in der literarischen Dissidentenszene im Moskau der siebziger Jahre mit großen Illusionen. Sie alle waren jung, verliebt und voller Hoffnung. Was ist aus ihnen geworden und was von ihren Träumen nach dreißig Jahren übriggeblieben?§§Ein großer Dichter wollte Lew werden, das wollten sie damals alle, die in den siebziger Jahren in den Poetenkeller kamen und sich gegenseitig ihre Gedichte vortrugen. Heute, fast fünfzigjährig, blickt er zurück. Sein Leben hat immer zwei Planeten umkreist. Der eine war seine große Liebe Anja, die jedoch einen seiner Freunde geheiratet hat. Der andere war sein großes Vorbild, der Dichter und Dissident Tschigraschow. Heute gilt Lew als dessen Biograph. Was er selbst als Dichter veröffentlicht hat, ist eher bescheiden. §In sein Leben tritt plötzlich Nikita, der genau Bescheid weiß über all die Ereignisse in ihrer Jugend und der sich mehr und mehr einmischt. Mit §radikaler Ehrlichkeit ermittelt Lew gegen sein früheres Ich, entblößt seine Seele, deckt die Wahrheit auf - mit allen dunklen Flecken, die man sich §niemals eingestehen will. "Man liest das Buch mit nicht nachlassendem Interesse. Auf begeisternde Weise fügen sich Sujet und Komposition mit fast Nabokovschem Geschick; alle'an die Wand gehängten Gewehre'gehen - nach Tschechow - auch tatsächlich los. So muß ein Roman geschrieben werden!"Jeshe Prawda