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Mit der Tonlosigkeit eines naturwissenschaftlichen Vortrags berichtet Hannelies Taschau in "Landfriede" vom hieb- und stichfesten Leben in der Provinz, das bis in die Gespräche, bis in die familiären Sitzordnungen, Gesten und Tapetenmuster geregelt und bereinigt ist ein für allemal. Da wirkt selbst noch die Landschaft mit Nutzwegen und Freizeitwert wie eine zu Demonstrationszwecken eingerichtete Musterschau von "Schöner Wohnen": "Die Dächer sind rot, die Felder sind dunkelgrün, die Weiden sind heligrün, die Knöpfe der elektrischen Weidezäune sind gelb." Von Anfang an buchstabiert Anne, die weibliche, gerade 20 Jahre alte Hauptfigur des Romans, an dieser fix und fertigen Welt mit klammen Augen herum. Ihrem Freund Schrager zuliebe, der hier im Münsterländischen eine Lehrerstelle bekommen hat, war sie aus dem Kohlenpott mit aufs Land gezogen. Jetzt nach dem Einzug in die von der Gemeinde gestellte Lehrerwohnung versteht sie die Welt nicht mehr.
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Landfriede, Hannelies Taschau
- Langue
- Année de publication
- 1978
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- (rigide)
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- Titre
- Landfriede
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Hannelies Taschau
- Éditeur
- Benziger
- Publié
- 1978
- Format
- rigide
- Pages
- 246
- ISBN10
- 3545362841
- ISBN13
- 9783545362840
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Littérature mondiale
- Description
- Mit der Tonlosigkeit eines naturwissenschaftlichen Vortrags berichtet Hannelies Taschau in "Landfriede" vom hieb- und stichfesten Leben in der Provinz, das bis in die Gespräche, bis in die familiären Sitzordnungen, Gesten und Tapetenmuster geregelt und bereinigt ist ein für allemal. Da wirkt selbst noch die Landschaft mit Nutzwegen und Freizeitwert wie eine zu Demonstrationszwecken eingerichtete Musterschau von "Schöner Wohnen": "Die Dächer sind rot, die Felder sind dunkelgrün, die Weiden sind heligrün, die Knöpfe der elektrischen Weidezäune sind gelb." Von Anfang an buchstabiert Anne, die weibliche, gerade 20 Jahre alte Hauptfigur des Romans, an dieser fix und fertigen Welt mit klammen Augen herum. Ihrem Freund Schrager zuliebe, der hier im Münsterländischen eine Lehrerstelle bekommen hat, war sie aus dem Kohlenpott mit aufs Land gezogen. Jetzt nach dem Einzug in die von der Gemeinde gestellte Lehrerwohnung versteht sie die Welt nicht mehr.




