Bookbot

Kleine Zeiten

Die Geschichte meiner Großmutter

En savoir plus sur le livre

Das Ende war so, wie ein Ende sein sollte: Der Bürgermeister hielt eine Rede, die Obfrau vom Pensionistenverband auch, der Zug von der Kirche zum Friedhof war lang. 200 Trauergäste waren es sicher. Wenn ein Begräbnis überhaupt schön sein konnte, dann dieses. Grete hätte es gemocht – wenn es nicht ihr eigenes gewesen wäre. Der Anfang zu diesem Ende lag mehr als 90 Jahre davor. Es begann als ungewünschtes Kind einer zerbrochenen Ehe, ging durch Bürgerkrieg und Weltkrieg, Niederlage und Wiederaufbau. Der Autor, ihr Enkel, erzählt von Grete und ihrem Leben. Er schildert das kleine Mädchen, dessen Mutter plötzlich verschwindet und das beim Vater aufwächst, um dann, mit zwölf, von dieser Mutter zurückgefordert zu werden. Es sind Geschichten vom harten Leben auf dem Land, vom Nicht-Dazugehören, vom Zauber der Hitlerei, vom Jubel des Einmarsches und vom Schrecken des KZ, in das die Mutter eingeliefert wird. Von den Mühen des Neubeginns, als alles in Trümmern liegt, vom bescheidenen Wohlstand, vom kleinen Glück. Es sind Erzählungen von Liebe und Verrat, vom Hinfallen und Wieder-Aufstehen, vom Heiraten, Kinderkriegen und Tod. Gewöhnliche Geschichten über gewöhnliche Leute, ohne Helden, aber mit Menschen, die das Leben gelebt haben, das auch die eigenen Eltern oder Großeltern gelebt haben. Es ist eine Geschichte Österreichs, ein Bilderbogen des 20. Jahrhunderts, ein historischer Roman ohne historische Persönlichkeiten.

Achat du livre

Kleine Zeiten, Fritz Dittlbacher

Langue
Année de publication
2012
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Kleine Zeiten
Sous-titre
Die Geschichte meiner Großmutter
Langue
Allemand
Éditeur
Seifert
Publié
2012
Format
rigide
ISBN10
3902406933
ISBN13
9783902406934
Séries
Description
Das Ende war so, wie ein Ende sein sollte: Der Bürgermeister hielt eine Rede, die Obfrau vom Pensionistenverband auch, der Zug von der Kirche zum Friedhof war lang. 200 Trauergäste waren es sicher. Wenn ein Begräbnis überhaupt schön sein konnte, dann dieses. Grete hätte es gemocht – wenn es nicht ihr eigenes gewesen wäre. Der Anfang zu diesem Ende lag mehr als 90 Jahre davor. Es begann als ungewünschtes Kind einer zerbrochenen Ehe, ging durch Bürgerkrieg und Weltkrieg, Niederlage und Wiederaufbau. Der Autor, ihr Enkel, erzählt von Grete und ihrem Leben. Er schildert das kleine Mädchen, dessen Mutter plötzlich verschwindet und das beim Vater aufwächst, um dann, mit zwölf, von dieser Mutter zurückgefordert zu werden. Es sind Geschichten vom harten Leben auf dem Land, vom Nicht-Dazugehören, vom Zauber der Hitlerei, vom Jubel des Einmarsches und vom Schrecken des KZ, in das die Mutter eingeliefert wird. Von den Mühen des Neubeginns, als alles in Trümmern liegt, vom bescheidenen Wohlstand, vom kleinen Glück. Es sind Erzählungen von Liebe und Verrat, vom Hinfallen und Wieder-Aufstehen, vom Heiraten, Kinderkriegen und Tod. Gewöhnliche Geschichten über gewöhnliche Leute, ohne Helden, aber mit Menschen, die das Leben gelebt haben, das auch die eigenen Eltern oder Großeltern gelebt haben. Es ist eine Geschichte Österreichs, ein Bilderbogen des 20. Jahrhunderts, ein historischer Roman ohne historische Persönlichkeiten.