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Vor Mitternacht

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Eine der größten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre ist die Geschichte von Ida Simons, die die Nazis überlebte, aber ihre Karriere als Konzertpianistin wegen der Folgen ihrer KZ-Haft abbrechen musste. Ihr Roman, der Holland bewegte, fiel nach ihrem frühen Tod 1960 über fünfzig Jahre in Vergessenheit, bis er 2014 mit großem Erfolg wiederentdeckt wurde. In Antwerpen der 1920er Jahre wird die zwölfjährige Gittel nach einem Besuch der Synagoge von der Bankiersfamilie Mardell eingeladen, ohne zu ahnen, dass dies das Ende ihrer Kindheit markiert. Sie, die leidenschaftlich Klavier spielt, hat die Möglichkeit, auf einem Steinway-Flügel zu spielen und verbringt immer mehr Zeit in dem eleganten Haus der Mardells. Dort genießt sie die tiefgründigen Gespräche über Kunst und Musik sowie die Annehmlichkeiten des großbürgerlichen Lebens, kehrt jedoch immer wieder in die lebhafte Welt ihrer Großfamilie zurück. Eine enge Freundschaft entwickelt sich zwischen ihr und Lucie, der fast dreißigjährigen Tochter der Mardells, die noch unverheiratet ist. Doch diese Freundschaft wird bald auf eine harte Probe gestellt. Mit großer Sprachkraft, Sensibilität und feinem Humor erzählt Simons die bewegende Geschichte eines jüdischen Mädchens, das lernen muss, wem sie noch vertrauen kann, und fängt dabei ein lebendiges Bild jüdischen Lebens in der Zeit zwischen den Kriegen ein.

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Vor Mitternacht, Ida Simons

Langue
Année de publication
2016
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Titre
Vor Mitternacht
Langue
Allemand
Auteurs
Ida Simons
Éditeur
Luchterhand
Publié
2016
Format
rigide
Pages
224
ISBN10
3630875076
ISBN13
9783630875071
Séries
Première publication
1959
Titre original
Een dwaze maagd
Évaluation
3,45 sur 5
Description
Eine der größten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre ist die Geschichte von Ida Simons, die die Nazis überlebte, aber ihre Karriere als Konzertpianistin wegen der Folgen ihrer KZ-Haft abbrechen musste. Ihr Roman, der Holland bewegte, fiel nach ihrem frühen Tod 1960 über fünfzig Jahre in Vergessenheit, bis er 2014 mit großem Erfolg wiederentdeckt wurde. In Antwerpen der 1920er Jahre wird die zwölfjährige Gittel nach einem Besuch der Synagoge von der Bankiersfamilie Mardell eingeladen, ohne zu ahnen, dass dies das Ende ihrer Kindheit markiert. Sie, die leidenschaftlich Klavier spielt, hat die Möglichkeit, auf einem Steinway-Flügel zu spielen und verbringt immer mehr Zeit in dem eleganten Haus der Mardells. Dort genießt sie die tiefgründigen Gespräche über Kunst und Musik sowie die Annehmlichkeiten des großbürgerlichen Lebens, kehrt jedoch immer wieder in die lebhafte Welt ihrer Großfamilie zurück. Eine enge Freundschaft entwickelt sich zwischen ihr und Lucie, der fast dreißigjährigen Tochter der Mardells, die noch unverheiratet ist. Doch diese Freundschaft wird bald auf eine harte Probe gestellt. Mit großer Sprachkraft, Sensibilität und feinem Humor erzählt Simons die bewegende Geschichte eines jüdischen Mädchens, das lernen muss, wem sie noch vertrauen kann, und fängt dabei ein lebendiges Bild jüdischen Lebens in der Zeit zwischen den Kriegen ein.