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Der verlorene Ton

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Angeblich gibt es ein Leben, auch wenn man nicht singen kann. Die Geschichte eines Mädchens, das Sängerin werden will. Eine längst verstorbene jüdische Großmutter macht diesen Traum zunichte. Das Auftrittsverbot wird für Lida so traumatisch, dass sie ab dem G, dem höchsten Ton des Liedes Das Heidenröslein von Schubert, für immer ihre Stimme verliert. Alle Anstrengungen nach dem Krieg, auch mit Therapeuten die hohen Töne zurückzuholen, scheitern. Diese autobiografische Geschichte über Kindheit und Jugend eines „jüdisch versippten“ Mädchens kennzeichnet das Staunen über die damalige Gleichzeitigkeit von unauffälligem Alltag und mörderischem Wahnsinn. Sehr berührend werden die Erlebnisse vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg reflektiert und erzählt. Man folgt Lida Winiewicz auf dieser Reise gerne und schmunzelt manchmal, mit welcher Klarheit sie die Dinge sieht. Und wenn nach einem Luftangriff ein abgeschossener amerikanischer Pilot auf der Straße hockt, umringt von schweigenden Menschen, dann lächelt man ihm zu, und wenn es das Leben kostet.

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Der verlorene Ton, Lida Winiewicz

Langue
Année de publication
2016
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État du livre
Abîmé
Prix
0,21 €

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3,9
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Langue
Allemand
Éditeur
Braumüller
Publié
2016
Format
rigide
Pages
200
ISBN10
3992001644
ISBN13
9783992001644
Séries
Évaluation
3,85 sur 5
Description
Angeblich gibt es ein Leben, auch wenn man nicht singen kann. Die Geschichte eines Mädchens, das Sängerin werden will. Eine längst verstorbene jüdische Großmutter macht diesen Traum zunichte. Das Auftrittsverbot wird für Lida so traumatisch, dass sie ab dem G, dem höchsten Ton des Liedes Das Heidenröslein von Schubert, für immer ihre Stimme verliert. Alle Anstrengungen nach dem Krieg, auch mit Therapeuten die hohen Töne zurückzuholen, scheitern. Diese autobiografische Geschichte über Kindheit und Jugend eines „jüdisch versippten“ Mädchens kennzeichnet das Staunen über die damalige Gleichzeitigkeit von unauffälligem Alltag und mörderischem Wahnsinn. Sehr berührend werden die Erlebnisse vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg reflektiert und erzählt. Man folgt Lida Winiewicz auf dieser Reise gerne und schmunzelt manchmal, mit welcher Klarheit sie die Dinge sieht. Und wenn nach einem Luftangriff ein abgeschossener amerikanischer Pilot auf der Straße hockt, umringt von schweigenden Menschen, dann lächelt man ihm zu, und wenn es das Leben kostet.