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Die Klause der Illusionen

Aufzeichnungen aus drei Grashütten

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Die drei herausragenden Beispiele der ostasiatischen Literatur in diesem Band beschwören die über Jahrhunderte hinweg ungebrochene Faszination des Lebens in einer einfachen Hütte in der Natur. Der Tang-Dichter Bai Juyi (618–907), der buddhistische Laienmönch Kamo no Chômei (1153–1216) und der Haiku-Klassiker Matsuo Bashô (1644–1694) – sie alle zogen sich zeitweise oder auf Dauer in einfachste Behausungen in der Natur zurück, unternahmen eine Art Daseinsexperiment und prägten mit ihren Aufzeichnungen aus der Grashütte das ästhetische und spirituelle Ideal des einfachen Lebens in Abgeschiedenheit. Nach der Rückkehr von seiner großen Wanderung in die nördlichen Provinzen kehrte Bashô in die »Klause der Illusionen« (Genjûan) am Biwasee ein. Sein Leben dort beschrieb er in der neu konzipierten literarischen Form des Haibun, der Kunstprosa im Geiste des Haiku. Diese »Klause der Illusionen« in der Tradition von Kamo no Chômei und Bai Juyi ist eine Metapher für die Unbeständigkeit des Seins.

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Die Klause der Illusionen, Bashō Matsuo

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Année de publication
2023
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Titre
Die Klause der Illusionen
Sous-titre
Aufzeichnungen aus drei Grashütten
Langue
Allemand
Éditeur
Dieterich
Publié
2023
Pages
128
ISBN10
3871621161
ISBN13
9783871621161
Séries
Mots clés
Fiction
Évaluation
3,5 sur 5
Description
Die drei herausragenden Beispiele der ostasiatischen Literatur in diesem Band beschwören die über Jahrhunderte hinweg ungebrochene Faszination des Lebens in einer einfachen Hütte in der Natur. Der Tang-Dichter Bai Juyi (618–907), der buddhistische Laienmönch Kamo no Chômei (1153–1216) und der Haiku-Klassiker Matsuo Bashô (1644–1694) – sie alle zogen sich zeitweise oder auf Dauer in einfachste Behausungen in der Natur zurück, unternahmen eine Art Daseinsexperiment und prägten mit ihren Aufzeichnungen aus der Grashütte das ästhetische und spirituelle Ideal des einfachen Lebens in Abgeschiedenheit. Nach der Rückkehr von seiner großen Wanderung in die nördlichen Provinzen kehrte Bashô in die »Klause der Illusionen« (Genjûan) am Biwasee ein. Sein Leben dort beschrieb er in der neu konzipierten literarischen Form des Haibun, der Kunstprosa im Geiste des Haiku. Diese »Klause der Illusionen« in der Tradition von Kamo no Chômei und Bai Juyi ist eine Metapher für die Unbeständigkeit des Seins.