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Das Rotzmensch

Autobiographischer Nachkriegs- und Entwicklungsroman 1945–1956

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Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«. 1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.

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Das Rotzmensch, Ilse Krüger

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Das Rotzmensch
Sous-titre
Autobiographischer Nachkriegs- und Entwicklungsroman 1945–1956
Langue
Allemand
Éditeur
Sisyphus
Publié
2023
ISBN10
3903125814
ISBN13
9783903125810
Séries
Description
Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«. 1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.