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Maria Ward (1585-1645), die Gründerin des Instituts der seligen Jungfrau Maria, setzte sich mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit dafür ein, dass geweihte Frauen ihr apostolisches Amt außerhalb der Klausur ausüben konnten, was zu Beginn des 17. Jahrhunderts für die kirchliche Hierarchie unvorstellbar war. Trotz Misstrauens und Vorurteilen, die 1631 zu ihrer Verhaftung in Rom als „Häretikerin, Schismatikerin und Rebellin“ führten, strebte sie nach kirchlicher Anerkennung ihres Instituts, das als weibliches Pendant zur Gesellschaft Jesu gedacht war. Die Schwestern sollten Mädchen unterrichten und Schulen gründen, ohne der Autorität des Bischofs zu unterliegen. Maria Ward war ihrer Zeit weit voraus und suchte auch die Unterstützung weltlicher Herrscher, die die Bedeutung der Bildung für katholische Frauen erkannten. Obwohl sie das volle päpstliche Lob für ihr Werk nicht erlebte und mehrfach Zeugin seiner Zerschlagung wurde, hatte sie den Mut, neue Ordenshäuser zu gründen, da sie überzeugt war, im Einklang mit dem Willen Gottes zu handeln. Papst Pius XII. bezeichnete sie als eine außergewöhnliche Frau, die England in einer düsteren, blutgetränkten Zeit geschenkt wurde.
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Das grosse Spiel der Maria Ward, Ida Friederike Görres
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