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Magda

Roman

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Aus dem zynischen Gerede von Kneipengängern und Bordellbesuchern löst sich die geheimnisvolle Gestalt einer Frau. Damals im Eldorado, in Buenos Aires, schwärmten die Nachtschmarotzer um sie und ihren dunklen Hauptmann, der die Whiskys mit Dollars bezahlte. Nun sitzt Lamas, der heruntergekommene Journalist und traurige Spieler, der nachts dabei war und den Duft von Magdas Achseln atmete, in einer deutschen Bierstube in Lavanda und erzählt einem Freund, unter dem Klirren von Krügen, Magdas Geschichte: Bestellen Sie noch eine Runde, und ich schenke Ihnen dafür eine Beichte, die ich mir für mein Totenbett aufgehoben hatte. Der Dante zerreißt mich. Irgendsowas. Ah, der Komödiant im Tragöden, lacht der Zuhörer und ahnt nicht, daß Lamas wieder und wieder hinabsteigen wird in Magdas Geschichte, die er nach dieser nächtlichen Beichte aufschreibt und sich selbst erzählt: Magda, die lächelnde Frau in dem Cabaret mit den eindeutigen Extrazimmern; Magda, das Mädchen im Hundepelz, das Lamas in den frühen Morgenstunden ins No Name begleitet, zu einem letzten Glas, und das ihn eines Nachts, da ihr Kommandant fern ist, mitnimmt in ihr Apartment. Später berichtet ein Barbesucher, der Magdas Bahn zufällig kreuzt, im Polizeikommissariat das Ende ihrer Geschichte, und der Fernschreiber in Lamas' Zeitungsredaktion tickert das Epitaph.

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Magda, Juan Carlos Onetti

Langue
Année de publication
1989
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Titre
Magda
Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
1989
Format
rigide
Pages
100
ISBN10
3518402021
ISBN13
9783518402023
Séries
Mots clés
Uruguay
Titre original
Cuando entonces
Évaluation
4 sur 5
Description
Aus dem zynischen Gerede von Kneipengängern und Bordellbesuchern löst sich die geheimnisvolle Gestalt einer Frau. Damals im Eldorado, in Buenos Aires, schwärmten die Nachtschmarotzer um sie und ihren dunklen Hauptmann, der die Whiskys mit Dollars bezahlte. Nun sitzt Lamas, der heruntergekommene Journalist und traurige Spieler, der nachts dabei war und den Duft von Magdas Achseln atmete, in einer deutschen Bierstube in Lavanda und erzählt einem Freund, unter dem Klirren von Krügen, Magdas Geschichte: Bestellen Sie noch eine Runde, und ich schenke Ihnen dafür eine Beichte, die ich mir für mein Totenbett aufgehoben hatte. Der Dante zerreißt mich. Irgendsowas. Ah, der Komödiant im Tragöden, lacht der Zuhörer und ahnt nicht, daß Lamas wieder und wieder hinabsteigen wird in Magdas Geschichte, die er nach dieser nächtlichen Beichte aufschreibt und sich selbst erzählt: Magda, die lächelnde Frau in dem Cabaret mit den eindeutigen Extrazimmern; Magda, das Mädchen im Hundepelz, das Lamas in den frühen Morgenstunden ins No Name begleitet, zu einem letzten Glas, und das ihn eines Nachts, da ihr Kommandant fern ist, mitnimmt in ihr Apartment. Später berichtet ein Barbesucher, der Magdas Bahn zufällig kreuzt, im Polizeikommissariat das Ende ihrer Geschichte, und der Fernschreiber in Lamas' Zeitungsredaktion tickert das Epitaph.