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Ein schlechter Verlierer

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Viel Gefallen findet der Rezensent Werner Irro nicht an diesem märchenhaft anmutenden Roman. Die Autorin erzählt die Geschichte der zurückgezogen lebenden Gudrun, die ihre Identität an die Puppensammlerin Hildur verliert. Ihn stört der Gestus "einer Naivität, die man nur schwer gelten lassen kann". Neben der sprachlichen Ebene missfällt ihm auch der etwas unzeitgemäße, in den 70er Jahren verhafte Ansatz der Autorin, "konventionelle Muster von Frauenporträts traumwandelnd zu unterlaufen", obwohl er ihren Umgang mit diesen Verschiebungen als "virtuos" bezeichnet. Trotzdem empfindet er das Ergebnis als misslungen, auch werden die beiden Hauptfiguren nach Irros Auffassung nicht gut ausgemalt. All das zusammen erzeuge eine "durch und durch hölzerne Handlungskette", die auch durch einen "ironischen Schlenker" am Schluss nicht wirklich stimmig werde.

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Ein schlechter Verlierer, Hugo Hamilton

Langue
Année de publication
2001,
État du livre
Bon
Prix
1,19 €

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3,0
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Titre
Ein schlechter Verlierer
Langue
Allemand
Éditeur
Steidl
Publié
2001
ISBN10
3882437359
ISBN13
9783882437355
Séries
Titre original
Sad bastard
Évaluation
3 sur 5
Description
Viel Gefallen findet der Rezensent Werner Irro nicht an diesem märchenhaft anmutenden Roman. Die Autorin erzählt die Geschichte der zurückgezogen lebenden Gudrun, die ihre Identität an die Puppensammlerin Hildur verliert. Ihn stört der Gestus "einer Naivität, die man nur schwer gelten lassen kann". Neben der sprachlichen Ebene missfällt ihm auch der etwas unzeitgemäße, in den 70er Jahren verhafte Ansatz der Autorin, "konventionelle Muster von Frauenporträts traumwandelnd zu unterlaufen", obwohl er ihren Umgang mit diesen Verschiebungen als "virtuos" bezeichnet. Trotzdem empfindet er das Ergebnis als misslungen, auch werden die beiden Hauptfiguren nach Irros Auffassung nicht gut ausgemalt. All das zusammen erzeuge eine "durch und durch hölzerne Handlungskette", die auch durch einen "ironischen Schlenker" am Schluss nicht wirklich stimmig werde.