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Zweites Manifest für die Philosophie

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Ging es im ersten »Manifest für die Philosophie« (1998) noch darum, der Rede vom »Ende der Philosophie« entgegenzutreten und ihr Fortbestehen im Untergrund nachzuweisen, steht das zweite Manifest unter dem Eindruck der »Rückkehr« der Kraft der Idee, auch und gerade in einer fortgesetzt und noch mehr bedrohten Welt. In einer Erweiterung des ersten Manifests, das sich primär mit der ontologischen Fragestellung nach dem »Sein« der Wahrheiten beschäftigt, wendet sich Badiou nun der Frage nach der »Erscheinung« der Wahrheiten zu und entwickelt dafür eine Begrifflichkeit der »Wahrheitskörper« oder »subjektivierbaren Körper«. Formal verhält sich das zweite Manifest zu dem Band »Die Logiken der Welten« so wie das erste Manifest zu dem Band »Das Sein und das Ereignis«: Beide wollen – so der Autor – den ausgearbeiteten, abgeschlossenen und formalisierten Themen jener großen Werke eine kurze, »einfache und unmittelbar mobilisierbare Form« geben.

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Zweites Manifest für die Philosophie, Alain Badiou

Langue
Année de publication
2010
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Titre
Zweites Manifest für die Philosophie
Langue
Allemand
Éditeur
Turia + Kant
Publié
2010
Format
souple
Pages
127
ISBN10
3851325702
ISBN13
9783851325706
Séries
Description
Ging es im ersten »Manifest für die Philosophie« (1998) noch darum, der Rede vom »Ende der Philosophie« entgegenzutreten und ihr Fortbestehen im Untergrund nachzuweisen, steht das zweite Manifest unter dem Eindruck der »Rückkehr« der Kraft der Idee, auch und gerade in einer fortgesetzt und noch mehr bedrohten Welt. In einer Erweiterung des ersten Manifests, das sich primär mit der ontologischen Fragestellung nach dem »Sein« der Wahrheiten beschäftigt, wendet sich Badiou nun der Frage nach der »Erscheinung« der Wahrheiten zu und entwickelt dafür eine Begrifflichkeit der »Wahrheitskörper« oder »subjektivierbaren Körper«. Formal verhält sich das zweite Manifest zu dem Band »Die Logiken der Welten« so wie das erste Manifest zu dem Band »Das Sein und das Ereignis«: Beide wollen – so der Autor – den ausgearbeiteten, abgeschlossenen und formalisierten Themen jener großen Werke eine kurze, »einfache und unmittelbar mobilisierbare Form« geben.