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Mircea Eliade und die Eiserne Garde

Rumänische Intellektuelle im Umfeld der Legion Erzengel Michael

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„Das ist eine solch rumänische Sache gewesen… es gibt keinen tieferen Ausdruck der rumänischen Seele!“ So äußerte sich 1997 der Philosoph Vasile Lovinescu über die Legion Erzengel Michael, eine politisch-spirituelle Organisation, die 1927 von Corneliu Zelea Codreanu gegründet wurde und später als „die radikalste faschistische Bewegung“ eingestuft wurde. In den 1920er und 1930er Jahren agierten im Umfeld der Legion und der Eisernen Garde rumänische Intellektuelle, die entweder bereits bekannt waren oder später im Exil Anerkennung fanden. Fünf herausragende Persönlichkeiten Rumäniens werden in ihrem legionären oder prolegionären Wirken vorgestellt: der Religionswissenschaftler Mircea Eliade, der Philosophieprofessor Nae Ionescu, der Essayist Emil M. Cioran, der Philosoph Constantin Noica und der Vertreter der Integralen Tradition, Vasile Lovinescu. Diese Persönlichkeiten gingen unterschiedlich mit ihrer „faschistischen Verstrickung“ um: Einige schwiegen, andere leugneten sie, und wieder andere standen vorbehaltlos zu ihr. Die hier erstmals in deutscher Sprache vorliegende Studie über die Eiserne Garde und ihre intellektuellen Protagonisten enthält zwei Monographien sowie weitere Texte von Claudio Mutti, die international Beachtung fanden. Zudem erschließt sie den Zugang zu Eliades belletristischen Werken, die oft „Schlüsselromane“ sind. Dieses Werk ist wertvoll für Religions-, Literatur- und Geschichtswissenschaftler sowie für S

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Mircea Eliade und die Eiserne Garde, Claudio Mutti

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2009
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