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Lieber Gott, nimm es hin, daß ich was Besond'res bin. Und gib ruhig einmal zu, daß ich klüger bin als du. Preise künftig meinen Namen, denn sonst setzt es etwas. Amen. --Von "Eichhorn" und "Leichhorn" Mit diesen Versen hat Robert Gernhardt sich zum heimlichen Liebling des deutschen Feuilletons gemacht. Trotz seines Talents als Maler, Zeichner und Cartoonist, wurde er als Dichter oft stigmatisiert. Im letzten Jahr erlebte der Tausendsassa einen Wendepunkt, als er mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert wurde. Nach einer Herzoperation, die ihm das Leben rettete, schrieb er ein "Tagebuch eines Eingriffs" und reflektierte mit Humor und Leichtigkeit über das Leben und den Tod. Gernhardt gelingt der Spagat zwischen Kunst und Kalauer, zwischen tiefgründigem Inhalt und schnödem Jargon. Er fühlt sich einer Tradition verpflichtet, die große Namen wie Heine und Morgenstern umfasst. Mit seinem unverwechselbaren Stil nimmt er die Alltagswelt in den Kunstgriff und verleiht ihr eine neue Bedeutung. Seine Gedichte sind eine Mischung aus Humor und Besinnlichkeit, die den Leser zum Nachdenken anregen. Besonders eindrucksvoll sind seine Reflexionen über die Zeit vor und nach der Operation, die wie ein zusammenhängender Prosatext wirken. Gernhardt zeigt, dass das Leben trotz aller Herausforderungen lebenswert ist und vermittelt eine wichtige Botschaft: "Beim Aufdernaseliegen / gib bitte nicht den Heitern- / versag nicht auch beim Scheitern."
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Lichte Gedichte, Robert Gernhardt
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