Bookbot

Évaluation du livre

En savoir plus sur le livre

Die uralte Streitfrage nach der Entstehung von Bewusstsein, Denken und Empfinden hat nun auch den Glauben erreicht. Die Kognitionswissenschaft versucht, die Ergebnisse der Biowissenschaften und der Philosophie zu verbinden, um plausible Erklärungsmuster zu definieren. In jüngster Zeit haben Newberg, D'Aquili und Rause neue Impulse geliefert, indem sie untersucht haben, was im menschlichen Gehirn geschieht, wenn wir meditieren und beten. Ihre Forschungsversuche zeigen, dass in diesen Momenten die Aktivität der Hirnregion, die für motorische Bewegungen zuständig ist, heruntergefahren wird, wodurch wir uns nur noch als Geist und nicht mehr als Körper empfinden. Dies wird durch auffällige Veränderungen im linken Schläfenlappen des Gehirns sichtbar. Zudem bleibt die Frage nach dem ersten Auftreten von Religion in der Menschheitsgeschichte und deren chemischen Reaktionen im Gehirn. Hierbei müssen neben den Naturwissenschaften auch die Kulturgeschichte und andere Disziplinen berücksichtigt werden. Klärungsbedarf besteht hinsichtlich der Rolle äußerer Einflüsse wie Sozialisation, der unterschiedlichen Ausprägungen von Glaubenswahrnehmungen und deren Variationen. Die Diskussion ist angestoßen und bleibt spannend.

Achat du livre

Der gedachte Gott, Vince Rause, Andrew Newberg, Eugene D'Aquili

Langue
Année de publication
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

3,9
Très bien
36 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
2003
Format
rigide
Pages
260
ISBN10
3492044271
ISBN13
9783492044271
Séries
Titre original
Why god wont́ go away
Évaluation
3,85 sur 5
Description
Die uralte Streitfrage nach der Entstehung von Bewusstsein, Denken und Empfinden hat nun auch den Glauben erreicht. Die Kognitionswissenschaft versucht, die Ergebnisse der Biowissenschaften und der Philosophie zu verbinden, um plausible Erklärungsmuster zu definieren. In jüngster Zeit haben Newberg, D'Aquili und Rause neue Impulse geliefert, indem sie untersucht haben, was im menschlichen Gehirn geschieht, wenn wir meditieren und beten. Ihre Forschungsversuche zeigen, dass in diesen Momenten die Aktivität der Hirnregion, die für motorische Bewegungen zuständig ist, heruntergefahren wird, wodurch wir uns nur noch als Geist und nicht mehr als Körper empfinden. Dies wird durch auffällige Veränderungen im linken Schläfenlappen des Gehirns sichtbar. Zudem bleibt die Frage nach dem ersten Auftreten von Religion in der Menschheitsgeschichte und deren chemischen Reaktionen im Gehirn. Hierbei müssen neben den Naturwissenschaften auch die Kulturgeschichte und andere Disziplinen berücksichtigt werden. Klärungsbedarf besteht hinsichtlich der Rolle äußerer Einflüsse wie Sozialisation, der unterschiedlichen Ausprägungen von Glaubenswahrnehmungen und deren Variationen. Die Diskussion ist angestoßen und bleibt spannend.