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Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt

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    Josefine Mutzenbacher, geboren in der Vorstadt Hernals, stand frühzeitig unter sittenpolizeilicher Kontrolle und begann ihre Laufbahn in einfachen Freudenhäusern. Später arbeitete sie für eine Kupplerin, die während des wirtschaftlichen Aufschwungs die vornehmere Gesellschaft mit Frauen versorgte. Nach einer Zeit mit einem Russen in Wien kehrte sie wohlhabend und elegant in ihre Heimatstadt zurück, wo sie bis ins hohe Alter als begehrte Dirne lebte. Schließlich zog sie sich in die Nähe von Klagenfurt auf ein kleines Gut zurück und lebte in Einsamkeit, die durch eine Erkrankung, einem Frauenleiden, verstärkt wurde. Während dieser Krankheit, die letztendlich zu ihrem Tod führte, schrieb sie ihre Lebensgeschichte. Das Manuskript übergab sie einige Wochen vor einer schweren Operation, die sie nicht überlebte, ihrem Arzt. Es gilt als ein seltenes Dokument seelischer Aufrichtigkeit und als wertvolles Bekenntnis, das auch kulturhistorisch von Interesse ist. An den Bekenntnissen wurden nur sprachliche und stilistische Fehler korrigiert sowie die Namen bekannter Persönlichkeiten durch andere ersetzt. Sie starb am 21. Dezember in einem Sanatorium.

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    Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt,

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    Année de publication
    2018
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    Langue
    Allemand
    Auteurs
    Éditeur
    epubli
    Publié
    2018
    Format
    souple
    Pages
    168
    ISBN10
    3745080491
    ISBN13
    9783745080490
    Séries
    Première publication
    2005
    Titre original
    Josefine Mutzenbacher - die Lebensgeschichte einer Wienerischen Dirne, von ihr selbst erzählt
    Évaluation
    4,2 sur 5
    Description
    Josefine Mutzenbacher, geboren in der Vorstadt Hernals, stand frühzeitig unter sittenpolizeilicher Kontrolle und begann ihre Laufbahn in einfachen Freudenhäusern. Später arbeitete sie für eine Kupplerin, die während des wirtschaftlichen Aufschwungs die vornehmere Gesellschaft mit Frauen versorgte. Nach einer Zeit mit einem Russen in Wien kehrte sie wohlhabend und elegant in ihre Heimatstadt zurück, wo sie bis ins hohe Alter als begehrte Dirne lebte. Schließlich zog sie sich in die Nähe von Klagenfurt auf ein kleines Gut zurück und lebte in Einsamkeit, die durch eine Erkrankung, einem Frauenleiden, verstärkt wurde. Während dieser Krankheit, die letztendlich zu ihrem Tod führte, schrieb sie ihre Lebensgeschichte. Das Manuskript übergab sie einige Wochen vor einer schweren Operation, die sie nicht überlebte, ihrem Arzt. Es gilt als ein seltenes Dokument seelischer Aufrichtigkeit und als wertvolles Bekenntnis, das auch kulturhistorisch von Interesse ist. An den Bekenntnissen wurden nur sprachliche und stilistische Fehler korrigiert sowie die Namen bekannter Persönlichkeiten durch andere ersetzt. Sie starb am 21. Dezember in einem Sanatorium.