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Der Zapfenstreich

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Kansas, 1945, der Frieden regelt nicht alles. Jack ist fünfzehn Jahre alt, hat eine Mutter, die sich prostituiert, einen Stiefvater im Gefängnis, eine unvorstellbare Vergangenheit – zwischen Gewalt und Laster – und vor allem einen Traum: der Armut zu entkommen, indem er sich der Armee anschließt. Auch er will Japaner töten, Ruhm erlangen und sich amüsieren. Von Wichita nach Shanghai, von Deutschland nach Korea, trägt Jack ein unendliches Verlangen während einer existenziellen Odyssee, in der alles, was Spuren hinterlässt, willkommen ist, sei es Ohrfeige oder Zärtlichkeit. Mit seiner proletarischen Stimme, rau und leidenschaftlich direkt, hat Earl Thompson [1931-1978] ein Buch mit scharfen Kanten geschrieben, so ehrlich wie unvergesslich. Tattoo ist ein großes Bildungsroman, das sowohl Nelson Algren als auch Edward Hopper verpflichtet ist. Es ist das eindringliche Porträt eines Schicksals, in dem die Verkrüppelten des Lebens, die auf der falschen Seite der Barriere stehen, systematisch scheitern, das Gute zu erreichen. Ein Werk, das das Wahre ausstrahlt, wo Einsamkeit und Wahnsinn mit schweißnassen Körpern und gequälten Seelen verbunden sind, und wo Würde und der Wunsch, es zu schaffen, niemals Optionen sind.

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Der Zapfenstreich, Earl Thompson

Langue
Année de publication
1980
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4,0
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Langue
Allemand
Éditeur
C. A. Koch
Publié
1980
Séries
Titre original
Tattoo
Évaluation
4 sur 5
Description
Kansas, 1945, der Frieden regelt nicht alles. Jack ist fünfzehn Jahre alt, hat eine Mutter, die sich prostituiert, einen Stiefvater im Gefängnis, eine unvorstellbare Vergangenheit – zwischen Gewalt und Laster – und vor allem einen Traum: der Armut zu entkommen, indem er sich der Armee anschließt. Auch er will Japaner töten, Ruhm erlangen und sich amüsieren. Von Wichita nach Shanghai, von Deutschland nach Korea, trägt Jack ein unendliches Verlangen während einer existenziellen Odyssee, in der alles, was Spuren hinterlässt, willkommen ist, sei es Ohrfeige oder Zärtlichkeit. Mit seiner proletarischen Stimme, rau und leidenschaftlich direkt, hat Earl Thompson [1931-1978] ein Buch mit scharfen Kanten geschrieben, so ehrlich wie unvergesslich. Tattoo ist ein großes Bildungsroman, das sowohl Nelson Algren als auch Edward Hopper verpflichtet ist. Es ist das eindringliche Porträt eines Schicksals, in dem die Verkrüppelten des Lebens, die auf der falschen Seite der Barriere stehen, systematisch scheitern, das Gute zu erreichen. Ein Werk, das das Wahre ausstrahlt, wo Einsamkeit und Wahnsinn mit schweißnassen Körpern und gequälten Seelen verbunden sind, und wo Würde und der Wunsch, es zu schaffen, niemals Optionen sind.