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Im Sperrkreis

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Wir veröffentlichen hier die beeindruckenden Kriegstagebücher von Felix Hartlaub, einem deutschen Schriftsteller, der 1913 in Bremen geboren wurde und 1945 für tot erklärt wurde. Er verfasste diese während des Zweiten Weltkriegs, während er in den Truppen der Wehrmacht diente. Hartlaub, Sohn eines bedeutenden Kunsthistorikers, wurde zunächst als einfacher Soldat eingezogen, arbeitete dann in Paris als Prüfer der französischen Archive, war erneut Kämpfer in Rumänien und schließlich bis März 1945 Leiter der Abteilung, die für die Erstellung der Kriegstagebücher in den Hauptquartieren von Vinnycja, Rastenburg und Berchtesgaden verantwortlich war. Er befand sich somit im Hauptquartier des Reiches, der „Sperrzone“, zu der kein Außenstehender Zugang hatte, und aus dessen anonymem und selbstzerstörerischem Blickwinkel Hartlaub uns Zeugnisse übermittelt, die die Kraft der Dinge selbst besitzen und uns aus einer bestimmten Perspektive an das Konzept der „neuen Objektivität“ erinnern, das von seinem Vater geprägt wurde. Felix wurde im April 1945 für die letzte Schlacht um Berlin in die kämpfenden Truppen zurückgerufen, und von ihm wurde nichts mehr gehört. Einige Jahre später wurde sein Tod unter diesen Umständen für angenommen erklärt.

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Im Sperrkreis, Felix Hartlaub

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1955
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Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1955
Format
souple
Séries
Description
Wir veröffentlichen hier die beeindruckenden Kriegstagebücher von Felix Hartlaub, einem deutschen Schriftsteller, der 1913 in Bremen geboren wurde und 1945 für tot erklärt wurde. Er verfasste diese während des Zweiten Weltkriegs, während er in den Truppen der Wehrmacht diente. Hartlaub, Sohn eines bedeutenden Kunsthistorikers, wurde zunächst als einfacher Soldat eingezogen, arbeitete dann in Paris als Prüfer der französischen Archive, war erneut Kämpfer in Rumänien und schließlich bis März 1945 Leiter der Abteilung, die für die Erstellung der Kriegstagebücher in den Hauptquartieren von Vinnycja, Rastenburg und Berchtesgaden verantwortlich war. Er befand sich somit im Hauptquartier des Reiches, der „Sperrzone“, zu der kein Außenstehender Zugang hatte, und aus dessen anonymem und selbstzerstörerischem Blickwinkel Hartlaub uns Zeugnisse übermittelt, die die Kraft der Dinge selbst besitzen und uns aus einer bestimmten Perspektive an das Konzept der „neuen Objektivität“ erinnern, das von seinem Vater geprägt wurde. Felix wurde im April 1945 für die letzte Schlacht um Berlin in die kämpfenden Truppen zurückgerufen, und von ihm wurde nichts mehr gehört. Einige Jahre später wurde sein Tod unter diesen Umständen für angenommen erklärt.